Starke Mütter, gesunde Kinder
In Bolivien gefährden Armut, Klimawandel und eine mangelnde Gesundheitsversorgung die Zukunft unzähliger Kinder. Mit diesem Projekt schaffen wir bessere Lebensbedingungen und ermöglichen Kindern unter fünf Jahren ein gesundes Aufwachsen.
Projektlaufzeit Januar 2026 - Dezember 2029
Ziele- Gesunde Entwicklung von Kleinkindern
- Gestärkte wirtschaftliche Selbstständigkeit von Müttern
- Verbesserte Klimaresilienz in den Projektgemeinden
- Ausstattung von 20 Kindergärten und Vorschulen
- Stärkung von 17 Gesundheitszentren für eine bessere Versorgung von Kleinkindern
- Schulungen zu frühkindlicher Förderung für 750 Eltern
- Spielzeug für 500 Kinder
- Unternehmerische und landwirtschaftliche Schulungen für 500 Mütter
- Unterstützung bei der Gründung von Kleinstunternehmen
- Schulungen für Väter zu gleichberechtigter positiver Elternschaft
- Verbesserung der Wasserversorgung
- Katastrophenschutzmaßnahmen
Was uns in Bolivien erwartet
Seit Jahren hat die Bevölkerung Boliviens mit einer schwierigen Wirtschaftslage zu kämpfen, die durch eine hohe Inflation zusätzlich verschärft wird. Viele Familien leiden unter multidimensionaler Armut. Diese umfasst nicht nur finanzielle Not, sondern auch einen eingeschränkten Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und grundlegenden Dienstleistungen.
Zudem verzeichnet Bolivien eine der höchsten Kindersterblichkeitsraten in Lateinamerika: Von 1.000 Neugeborenen erleben 24 nicht ihren fünften Geburtstag. Dabei sind Kinder in ländlichen Regionen besonders gefährdet.
Die Auswirkungen des Klimawandels verschärfen die Lage im Land zusätzlich. Dürren, Starkregen und extreme Hitze bedrohen die Lebensgrundlagen der von der Landwirtschaft abhängigen Bevölkerung.
Was wir erreichen wollen
- Mit diesem Projekt wollen wir Kindern unter fünf Jahren ein gesundes Aufwachsen ermöglichen. Für dieses Ziel verbessern wir die gesundheitliche Versorgung, Bildungsangebote und das Umfeld der Kinder in vier ländlichen Gemeinden.
- Zugleich beziehen wir die Eltern und Erziehungsberechtigten mit ein und schulen sie zu Themen wie gesunde Ernährung, Stillen und gleichberechtigte Elternschaft.
- Neben Bildungs- und Gesundheitsmaßnahmen fördern wir 500 Mütter, damit sie ein regelmäßiges Einkommen erzielen können.
- Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts liegt auf dem Schutz vor Umweltkatastrophen, die aufgrund des Klimawandels zunehmen.
Projektaktivitäten Januar 2026 - Dezember 2029
Das Projekt unterstützt 500 Kinder und ihre Familien dabei, ein sicheres, gesundes und förderliches Umfeld für eine gute Entwicklung zu schaffen – unter anderem durch folgende Maßnahmen:
- Spielzeug-Rucksäcke und gemeinsame Bastel-Workshops für Eltern und Kinder
- Schulungen für Eltern zu Ernährung, Hygiene, Stillen und Kindergesundheit
- Zusammenarbeit mit 17 Gesundheitszentren: Ausstattung der Räume und Fortbildungen für Fachpersonal und traditionelle Ärzt:innen
Das Projekt stärkt Kindergärten und Familien, damit Kinder in einem geschützten Umfeld gut lernen, spielen und sich gesund entwickeln können – durch folgende Maßnahmen:
- Ausstattung von 20 Kindergärten und 6 Krippen sowie Fortbildung von 100 Erzieher:innen zu frühkindlicher Bildung
- Schulungen und Dialogangebote für Eltern zu gewaltfreier Erziehung, gesunder Ernährung und aktiver Beteiligung von Vätern
- Zusammenarbeit mit Behörden und Kampagnen, um Gesundheitsdaten zu erfassen und frühkindliche Bildung bekannter zu machen
Das Projekt stärkt die finanzielle Eigenständigkeit von 500 Müttern, indem sie unternehmerische Fähigkeiten aufbauen und eigene Einkommensquellen entwickeln – durch folgende Maßnahmen:
- Workshops zu Lebensplanung, Selbstvertrauen, Geschäftsplänen sowie Schulungen in Gemüseanbau oder Tierzucht
- Startpakete mit Saatgut, Werkzeugen oder Nutztieren sowie begleitende Beratung und Kinderbetreuung während der Trainings
- Weiterbildung zu Sparen, Investieren und Teilnahme an Spargruppen zur nachhaltigen Einkommenssicherung
Das Projekt stärkt Gemeinden im Umgang mit Klimarisiken wie Dürren, Überschwemmungen und Waldbränden und hilft ihnen, Wasser nachhaltig zu nutzen und sich besser auf Notfälle vorzubereiten – durch folgende Maßnahmen:
- Workshops für 500 Familien zu Wassersparen sowie Wassertanks, Regenwasserspeicher und Nebelnetze an Schulen und Einrichtungen
- Ausbildung von 120 Freiwilligen zu Feuer- und Hochwasserschutz inklusive Ausrüstung und Notfallplänen
- Einrichtung eines Notfallfonds für schnelle präventive Maßnahmen und Unterstützung im Katastrophenfall
Projektbeschreibung und Updates
Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Projekt sowie regelmäßige Updates zum aktuellen Stand vor Ort.
Exemplarische Projektkosten
69 EUR
werden für Notfall- und Evakuierungsschilder für eine Schule oder ein Gesundheitszentrum benötigt
138 EUR
kostet die Ausstattung eines Feuerwehrmanns/ einer Feuerwehrfrau mit Helm, Kleidung und Stiefeln
206 EUR
kostet das Kursmaterial für einen Kochkurs zum Einmachen und Fermentieren von Lebensmitteln
248 EUR
brauchen wir für einen Koffer mit Tiermedizin
Meinungen unserer Pat:innen und Spender:innen
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