Eine Frau steht vor einem zerstörten Haus. Sie steht mit dem Rücken zur Kamera und trägt eine blaue Weste mit dem Logo von Plan International.

Humanitäre Hilfe nach den schweren Erdbeben in Venezuela

Am Abend des 24. Juni 2026 wurde Venezuela von zwei schweren Erdbeben erschüttert. Das erste hatte eine Stärke von 7,2 auf der Richterskala, das zweite, das nur 39 Sekunden später stattfand war noch stärker und lag bei 7,5. Vor allem Zentral- und Nordvenezuela, darunter Städte wie Caracas, La Guaira, Yaracuy, Carabobo, Aragua und Miranda sind betroffen. Zahlreiche Gebäude sind eingestürzt oder stark beschädigt, zentrale Infrastrukturen wie der internationale Flughafen von Maiquetía wurden in Mitleidenschaft gezogen und das öffentliche Leben ist vielerorts zum Erliegen gekommen. Der Notstand wurde ausgerufen und Rettungsteams sind im Einsatz.

Die Behörden rechnen mit hohen Opferzahlen, das genaue Ausmaß ist weiterhin unklar.

Plan International ist mit lokalen Partnerorganisationen vor Ort, um Nothilfe zu leisten. Dazu gehören die Verteilung von Trinkwasser, Nahrungsmitteln und anderen überlebenswichtigen Gütern sowie der Aufbau von Schutzräumen, insbesondere für Mädchen.

Unterstützen Sie mit Ihrer Spende Kinder und ihre Familien vor Ort.

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Ihre Spende bewirkt so viel!

84€

reichen anteilig für die Aufbereitung von sauberem Wasser zum Trinken und Händewaschen. 

Icon eines Wasserhahns mit einem Wassertropfen und einer Hand darunter.
172€

reichen für zwei Wochen Essenspakete für eine Familie.

Icon einer Schüssel, die dampft. Es steht für eine Mahlzeit.
36€

reichen für die nötige Körperpflege durch umfangreiche Hygienekits.

Icon eines Hygiene-Kits bestehend aus Seife, Zahnbürste und Damenbinde.

Hinweis: Aufgrund der aktuellen Lage fluktuieren die Preise vor Ort stark.

Alle eingehenden Spenden, die über den Bedarf für diese Katastrophe hinausgehen, werden in Reserve gehalten, um auf andere humanitäre Notsituationen zu reagieren. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Aktuelle Lage

  • Seit den verheerenden Erdbeben am 24. Juni 2026 befinden sich weite Teile Venezuelas in einer nationalen Notlage. Besonders schwer trifft es mindestens sieben Bundesstaaten – La Guaira am stärksten.
  • Die Zahl der Verletzten steigt weiterhin stark an – bislang sind mehr als 16.700 offiziell bestätigt.
  • Die Infrastruktur ist schwer beeinträchtigt: Mehr als 1.400 Gebäude, darunter Wohnhäuser, Schulen und Krankenhäuser, wurden zerstört oder beschädigt. Viele Familien haben ihre Unterkunft verloren, schlafen auf der Straße oder auf den Dächern ihrer Häuser.
  • Die Wasserversorgung ist zusammengebrochen; insbesondere in den betroffenen Städten von La Guaira gibt es keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und funktionierenden sanitären Anlagen.
  • Das Gesundheitssystem steht am Limit: Es wurde lediglich eine mobile Gesundheitseinheit im Korridor Macuto/Caraballeda identifiziert
  • Mehr als 780 Nachbeben wurden gemeldet; jedes weitere erhöht die Angst vor weiteren Zerstörungen und zusätzlicher Vertreibung.
  • Plan International hat mit lokalen Partnerorganisationen die erste Verteilung von Hilfsgütern wie Decken und Hygienepakete und psychosoziale Unterstützung gestartet. Zudem konnte der Zugang zu Notunterkünften verbessert werden. Bei allen Hilfeleistungen liegt ein besonderer Fokus auf dem Schutz von Mädchen sowie der Unterstützung von Alleinerziehenden und Menschen mit Behinderung

> 16.700

verletzte Personen


> 55.000

vermisste Personen


> 26.000

Personen befinden sich in Notunterkünften


> 780

Nachbeben

Hinweis: Alle genannten Informationen und Kennzahlen beziehen sich auf den Stand vom 2. Juli 2026.

Bewohner:innen und Rettungskräfte suchen in den Trümmern nach Überlebenden und Habseligkeiten.

Eine Karte, die Venezuela und die umliegenden Länder zeigt. Caracas und San Felipe sind markiert, wobei konzentrische Kreise den Fokus eines Ereignisses, wie ein Erdbeben, hervorheben.

Zwei schwere Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 haben am 24. Juni 2026 Zentral- und Nordvenezuela erschüttert.

Eine Frau trägt ein Kind im Arm und geht in einer staubigen Umgebung. Im Hintergrund steht ein Auto mit offener Heckklappe.

Viele Menschen mussten sich aus einstürzenden Gebäuden in Sicherheit bringen.

© REUTERS / Gaby Oraa

Freiwillige verteilen Kleidung und leisten psychologische Erste Hilfe in La Guaira.

Mehrere Eimer stehen auf einer gepflasterten Fläche, im Hintergrund leben Menschen nach dem Erdbeben in Zelten auf der Straße in Caracas.

Wegen der zerstörten Wasserversorgung nutzen Menschen in Caracas Eimer zur Wasseraufbewahrung.

Kinder erhalten psychosoziale Hilfe und können ihre Erlebnisse beim Basteln und Zeichnen verarbeiten.

Ein älteres Paar sitzt in einem Zelt vor ihrer beschädigten Wohnung in Caracas und blickt in die Kamera; ihr Hab und Gut ist um sie herum verteilt.

Wie viele Familien in Venezuela haben Georgiano und Irma ihr Zuhause verloren und finden Schutz in einem Zelt vor ihrem beschädigten Haus in Caracas.

Helfen Sie jetzt!

Im Video gibt Mike Boomer, Leiter der Mission von CESVI für Venezuela und Kolumbien, einen Einblick in die aktuelle humanitäre Situation und die großen Herausforderungen für die betroffenen Familien. CESVI ist eine lokale Partnerorganisation von Plan International.

„Es ist inspirierend zu sehen, wie sich die Menschen in Venezuela in dieser Krise gegenseitig unterstützen. Doch sie brauchen jetzt unsere Unterstützung. Familien und vor allem die Kinder.“

Mit Ihrer Hilfe können wir dringend benötigte Unterkünfte, Lebensmittel, Hygieneartikel und Schutzmaßnahmen für Kinder, insbesondere für Mädchen, bereitstellen.

Ihre Spende kann Leben retten!

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Hilfe für Menschen in Notsituationen

Jetzt online spenden oder per Überweisung an (wenn vorhanden, unter Angabe Ihrer Referenznummer):

Plan International Deutschland e.V.
SozialBank AG
IBAN: DE69 3702 0500 0009 4449 44
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Erdbebenhilfe Venezuela

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Für uns als Kinderrechtsorganisation Plan International Deutschland e.V. ist Transparenz besonders wichtig: Pat:innen, Förder:innen, Spender:innen sollen erfahren, was mit ihrer Spende geschieht. Um dies zu garantieren, hält sich Plan International an verbindliche Regularien.

Die Ausgaben von Plan International belaufen sich 2025 wie folgt: 83,37% verwenden wir für Projektausgaben. 11,56% sind Werbeaufwendungen. Die restlichen 5,07% sind Verwaltungsaufwendungen.

Geprüfte Transparenz

Unter anderem verpflichten wir uns dazu, transparent zu arbeiten, sparsam zu wirtschaften und sachlich zu informieren. Dafür bekommen wir vom Deutschen Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) das Spendensiegel zuerkannt.

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Bei der Prüfung der Kundenzufriedenheit von TÜV NORD erhält Plan International Deutschland eine Weiterempfehlungsquote von 97%.

Zudem ist Plan International Deutschland mit dem eKomi Siegel ausgezeichnet mit einer Bewertung von 4,9 von 5 Sternen.

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