Sechs Projekte gegen die Folgen von Covid-19

Foto: Plan International

Während der Corona-Pandemie konnten Kinder weltweit nicht zur Schule gehen – besonders für Mädchen und junge Frauen eine Belastung. Mit der Beiersdorf AG unterstützen wir sechs Schutzprojekte.

Die Bilder glichen sich: Mit der Corona-Pandemie schlossen weltweit nach und nach die Schulen. Mittlerweile sind die meisten Klassen wieder zugänglich. Viele Mädchen und junge Frauen sind aber seit den Schulschließungen 2020 nicht mehr in ihre Schulen zurückgekehrt. Sie müssen arbeiten, haben inzwischen geheiratet oder sind schwanger geworden. Im Rahmen seines internationalen Covid-19-Hilfsprogramms unterstützt Beiersdorf ihre Rechte auf Bildung und eine selbstbestimmte Zukunft.

Bildung und Schutz

Mit Unterstützung der Beiersdorf AG sind wir von Plan International unter anderem in drei afrikanischen Ländern diesbezüglich tätig. Wir haben Schulstipendien vergeben, Mentoring-Programme für gefährdete Mädchen sowie Workshops zum Thema geschlechtsspezifische und sexuelle Gewalt organisiert. Letztere richteten sich an Jugendliche, Eltern, Lehrkräfte und Gemeindemitglieder.
Ziel dieser Projekte ist es, die Bildung von Mädchen und jungen Frauen zu fördern sowie sie vor geschlechtsspezifischer und sexueller Gewalt während der Coronakrise und darüber hinaus zu schützen. Seit dem Projektstart im Februar 2021 konnten wir über 13.000 Menschen direkt erreichen.

Eine Gruppe Mädchen steht vor dem Banner des Workshops, auf dem das Plan und das Beiersdorf-Logo zu sehen ist.
Mädchen bei einem SGBV-Workshop in Ghana.Plan International

Nachhaltiges Wassermanagement

Im Rahmen dieser Kooperation schaffen wir in den beteiligten Projektgebieten in Ghana, Kenia und Nigeria eine Infrastruktur, die zur Eindämmung einer Covid-19-Ansteckung beiträgt. In Kenia wurden unter anderem 50 Schulen jeweils mit einem 10.000-Liter-Wassertank sowie Handwaschbecken ausgestattet. Dadurch verfügen die Schulen über eine ausreichende Wasserversorgung; Schulkinder und Lehrkräfte nutzen das saubere Wasser zum Trinken, Händewaschen und Bewässern von Gemüsegärten. Die Schulleitung und Lehrkräfte wurden dahingehend trainiert, die Instandhaltung der Wassertanks sowie Hygienepraktiken selbst durchführen zu können, was zur Nachhaltigkeit des Vorhabens beiträgt.

Eine Frau sitzt mit ihrer Mentorin auf einer Matte und ist ins Gespräch vertieft.
Eine Projektteilnehmerin in Nigeria mit ihrer Mentorin im Gespräch.Plan International

Bessere Hygiene

Regelmäßiges Händewaschen ist besonders wichtig, um der Verbreitung von Covid-19 und anderer ansteckender Krankheiten vorzubeugen. Rund 17.000 Schüler:innen haben durch das Projekt Zugang zu sauberem Wasser und somit zu besserer Hygiene erhalten. An den Schulen wurden seither weniger Krankheiten gemeldet.
Parallel achtet Plan International auf die speziellen Bedarfe von Mädchen, wie zum Beispiel Menstruationshygiene, Schutz vor geschlechtsbasierter Gewalt sowie die Bedeutung von Bildung und Schule für ihre Zukunft.

Die Zusammenarbeit mit Beiersdorf umfasst insgesamt sechs Projekte, die bis Januar 2023 umgesetzt werden. Neben den drei Ländern in Afrika auch drei in Lateinamerika – Brasilien, Ecuador und Kolumbien.

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