8. Internationales Stiftungstreffen
Alle zwei Jahre kommt die Plan-Stiftungsfamilie zum Internationalen Stiftungstreffen zusammen – so auch wieder in diesem Juni. Im Mittelpunkt steht dabei regelmäßig der Blick auf das, was Plan International mithilfe vieler engagierte Menschen für Kinder weltweit erreicht.
Aber auch der persönliche Austausch, die Vernetzung und das gemeinsame Erleben kommen nicht zu kurz. Dieses Mal lud die Stiftung Hilfe mit Plan Stifter:innen und Interessierte zu einem Wochenende in die nordrhein-westfälische Stadt Königwinter ein. Vor der malerischen Kulisse von Rhein und Schloss Drachenfels erwartete die rund 170 Gäste ein buntes Programm aus Workshops, Vorträgen und gemeinsamen Aktivitäten.
Wirkung erleben
Herzstück des Treffens war ein großes Bühnenprogramm am Samstag, bei dem Expert:innen von Plan International und der Stiftung Hilfe mit Plan Einblicke in die Arbeit der Kinderrechtsorganisation gaben. Unter anderem berichtete Rüdiger Schöch, Leiter des Referats Humanitäre Krisen, von Plans Einsatz in globalen Krisen. Dabei stellte er das Projekt „Ein Platz für Leben“ vor, das aus dem Sudan geflüchteten Kindern und ihren Familien Schutz, Bildung und weitere Unterstützung bietet.
Elisabeth Falke, Leiterin der Abteilung Entwicklungspolitik, erklärte, wie sich Plan International in Deutschland auf politischer Ebene für Kinder und ihre Rechte stark macht.
Marisa Reitz, Engagementberaterin bei der Stiftung Hilfe mit Plan, zeigte am Beispiel der Philippinen wie die Jugendbeteiligung in der Programmarbeit funktioniert.
Phoebe Kasoga, Länderdirektorin von Plan International Uganda, berichtete in einer digitalen Live-Schalte über das neue Plan-Projekt „Bildung überbrückt Grenzen“ in Uganda.
Daneben regte die Soziologin Prof. Dr. h. C. Jutta Allmendinger mit einer Keynote zum Thema „Wie geht echte Gleichstellung?“ zum Nachdenken an, und Dr. Werner Bauch, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Hilfe mit Plan, überraschte die Gäste mit einem Auftritt als Bundeskanzler a. D. Konrad Adenauer − mit fast perfektem rheinischen Dialekt.
Abgerundet wurde das Programm durch den Auftritt einer Schülerinnenband aus Köln. Diese gehörten zu den Finalist:innen des Cologne Song Contests, den die Plan-Aktionsgruppe Köln ins Leben gerufen hat. Ihr starker Auftritt berührte das ganze Publikum.
Workshops, Vernetzung und mehr
Flankiert wurde das Hauptprogramm am Samstag von einem umfangreichen Rahmenprogramm. In verschiedenen Workshops gab es die Möglichkeit, intensiv in Themen einzutauchen, einen Blick hinter die Kulissen von Plan International zu werfen sowie Fragen zu stellen.
Unter anderem standen dabei Themen wie das Engagement von Treuhandstiftungen, die Entwicklung von Hilfsprojekten und das gemeinnützige Vererben im Fokus. Daneben gab es viele Gelegenheiten zum persönlichen Austausch und zur Vernetzung – ob beim gemeinsamen Abendessen, einem Ausflug zum Schloss Drachenburg oder einem exklusiven Orgelkonzert im Bonner Münster.
Es war ein Wochenende voll herzlicher Begegnungen, spannender Gespräche und neuer Impulse, das einmal mehr zeigt: Wenn sich Menschen für ein gemeinsames Ziel zusammenschließen, lässt sich unheimlich viel bewegen.