Jugendliche Mädchen in Kajiado, Kenia, spielen Basketball im Rahmen des Break Free Programms von Plan International zur Förderung von Bildung und Gleichstellung.

Simbabwe: Sport schafft Perspektiven

In Simbabwe stehen viele Kinder und Jugendliche vor großen Herausforderungen: Armut, mangelnde Zukunftsperspektiven und Umweltzerstörung sind Alltag. Fast die Hälfte der jungen Menschen zwischen 15 und 24 Jahren hat weder einen Ausbildungs- noch einen Arbeitsplatz. Besonders betroffen sind Mädchen und Kinder mit Behinderungen, deren gesellschaftliche Teilhabe oft durch Diskriminierung erschwert wird.

Mit diesem Projekt wollen wir durch Sport neue Chancen für Kinder und Jugendliche in benachteiligten Stadtteilen der Hauptstadt Harare schaffen. Sport gibt jungen Menschen Selbstvertrauen, fördert den Teamgeist und schafft sichere Räume. Der Schwerpunkt liegt auf der Modernisierung von Sportanlagen, damit insbesondere Mädchen und Jugendliche mit Behinderungen geschützte Räume vorfinden. Im Projekt sollen Sport und praxisnahe Workshops das Selbstbewusstsein der Jugendlichen stärken, ihre Gesundheit verbessern und ihnen helfen, verborgene Talente zu entdecken. Aus diesem Grund fördern wir rund 4.500 Kinder und Jugendliche in drei Randbezirken von Harare durch Sport und stärken ihre persönlichen Fähigkeiten. Wir modernisieren zwei Sportstätten und fördern begleitende Bildungsmaßnahmen zu Umweltschutz und Inklusion. So eröffnen wir jungen Menschen neue Wege, ihre Zukunft positiv zu gestalten.

Auf einen Blick

Projektregion: Harare

Projektlaufzeit: Mai 2026 – April 2029

Budget: 1.500.000 €

Ziele:

  • Stärkung der Lebens- und Berufskompetenzen von jungen Menschen
  • Modernisierte Sportanlagen für Kinder und Jugendliche
  • Förderung von Gleichberechtigung und Inklusion

Maßnahmen:

  • Schulungen für 50 Lehrkräfte und Freiwillige in Sportpädagogik und Gleichberechtigung
  • Sportaktivitäten und Dialoge mit 4.500 Jugendlichen zur Stärkung von Teamgeist, Selbstvertrauen und Führungsfähigkeiten
  • Ausbildung von 150 Jugendlichen zu Trainer:innen und Schiedsrichter:innen
  • Schulungen für 50 „Youth Sport Ambassadors”
  • Modernisierung von zwei Sportanlagen
  • Unterstützung von 50 jungen Menschen bei der Unternehmensgründung
  • Initiativen für Umweltbewusstsein

Ausführliche Projektbeschreibung zum Download (pdf)

Das Projekt unterstützt folgende Ziele für nachhaltige Entwicklung:

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Spendenkonto
Stiftung Hilfe mit Plan
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So hilft das Projekt

Kinder und Jugendliche durch Sport stärken

Um Kinder und Jugendliche zu stärken, bilden wir 50 Lehrkräfte und junge Ehrenamtliche als „Champions of Change“ in der „Sports and Play“-Methode aus. Sie setzen sich für Gleichberechtigung und den Abbau diskriminierender Normen ein und stärken mit Spielen und Dialogrunden den Teamgeist, das Selbstvertrauen und die Führungsfähigkeiten von rund 4.500 Kindern und Jugendlichen.

 

150 Jugendliche, insbesondere Mädchen und junge Frauen, werden zudem als Trainer:innen oder Schiedsrichter:innen ausgebildet. Dabei behandeln die Kurse nicht nur sportliche Regeln, sondern auch die Leitung von Gruppen und berufliche Perspektiven. Außerdem organisieren wir Turniere in verschiedenen Sportarten, bei denen die ausgebildeten Schiedsrichter: innen praktische Erfahrungen sammeln können.

Mädchen nehmen beim Girls Symposium in Simbabwe an einer Vertrauensübung im Freien teil.

Gleichberechtigung und wirtschaftliche Perspektiven

Um den Dialog zwischen den Generationen zu fördern, bringen wir Eltern, Kinder und Jugendliche in Gesprächsrunden zusammen. Dort werden Gleichberechtigung, Rollenbilder und soziale Normen thematisiert. 

 

Außerdem unterstützen wir 150 junge Menschen dabei, grüne Geschäftsideen zu entwickeln, etwa zu Abfallwirtschaft, Recycling oder umweltfreundlicher Produktion. Die besten 50 Ideen erhalten Startkapital und werden durch gezielte Beratung sowie Schulungen in Finanzwesen und Marketing dabei unterstützt, ihre Ideen in erfolgreiche Unternehmen zu verwandeln.

Drei junge Mitglieder der Motobrix-Initiative in Nairobi testen nachhaltige Feueranzünder aus lokalem Abfall in einem Produktionsraum.

Junge Stimmen im Sport bestärken

Wir ermutigen Kinder und Jugendliche, sich aktiv an der Planung, Gestaltung und Organisation von Sportangeboten in ihrer Gemeinde zu beteiligen. Hierzu entwickeln wir bestehende Planungs- und Austauschformate von Schulen, Sportvereinen und Gemeindevertretungen weiter. Regelmäßig werden Pläne entwickelt und Herausforderungen besprochen, um eine dauerhaft gute Nutzung der Sportanlagen sicherzustellen.

 

Zusätzliche bilden wir 50 junge engagierte Menschen zu „Youth Sport Ambassadors“ aus. In speziellen Trainings stärken sie ihre Kompetenzen in der Kommunikation, Interessenvertretung sowie Öffentlichkeitsarbeit. Als Botschafter:innen setzen sie sich dafür ein, dass die Anliegen Jugendlicher im Sport Gehör finden.

Gruppe von Mädchen in Schuluniformen mit blauen Luftballons und einem Fußball bei einer Veranstaltung zur Förderung von Gleichberechtigung.

Umweltschutz als Gemeinschaftsaufgabe

Neben der Modernisierung der Sportstätten bildet der Umweltschutz einen weiteren Schwerpunkt im Projekt. Deshalb organisieren wir Aktivitäten, bei denen Gemeindemitglieder Bäume pflanzen, Müll sammeln oder in Workshops lernen, wie sie Abfälle trennen und die Umwelt schützen. Mit Plakaten, mobilen Info-Ständen und Veranstaltungen, etwa zum „World Clean-Up Day“, tragen wir dazu bei, ein breites Bewusstsein für diese Themen zu schaffen.

Kinder bei sportlicher Teamaktivität zur Aufklärung über Frühverheiratung.

Nachhaltige und inklusive Sportstätten

Im Rahmen des Projekts haben wir zwei Sportstätten ausgewählt, die wir zu sicheren, klimafreundlichen und barrierefreien Veranstaltungsorten ausbauen. Sie sollen Platz für Sport und Wettkämpfe als auch für Gemeindeveranstaltungen bieten und so den sozialen Zusammenhalt fördern.

 

Durch Solaranlagen, Wassersparsysteme und dürreresistenten Rasen passen wir die Anlagen an die Herausforderungen des Klimawandels an. Ein Mülltrennungssystem trägt zusätzlich zur Nachhaltigkeit bei. Um die Teilnahme von Mädchen und Frauen zu erleichtern, sorgen wir für flexible Trainingszeiten, Kinderbetreuung und beleuchtete Bereiche für ein besseres Sicherheitsgefühl.


Einen besonderen Beitrag leisten lokale Künstler:innen, die die Plätze mit Wandbildern zu Themen wie Umweltschutz und Gleichberechtigung schmücken. Darüber hinaus schulen wir ein Verwaltungsteam, das sich um die Instandhaltung und langfristige Finanzierung der Anlagen kümmert.

Jugendliche in roten und türkisfarbenen Trikots sitzen auf einem Fußballplatz in Simbabwe.

So hilft Ihre Spende

319 €

kostet die Ausbildung eines Jugendlichen als Trainer:in oder Schiedsrichter:in.

2.806 €

werden für die barrierefreie Ausstattung einer Sportanlage benötigt, etwa durch Rampen, barrierefreie Wege und Sitzmöglichkeiten sowie Ausschilderungen.

6.158 €

brauchen wir für solarbetriebene Flutlichter für zwei Sportanlagen, damit dort auch in den Abendstunden Sport und Veranstaltungen stattfinden können.

10.629 €

sind das Startkapital für 25 Geschäftsideen der Jugendlichen, die sie zuvor in einem Ideenwettbewerb für nachhaltige, grüne Start-ups präsentieren.

Unterstützen Sie unser Projekt mit einer Spende, damit Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Stadtteilen durch Sport neue Chancen erhalten.

 

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