Eine Investition in die Zukunft von Kindern
Kindern Bildungschancen zu ermöglichen, liegt Marita und Heinz Kisgen schon lange am Herzen. Bereits Ende der 1990er-Jahre übernahm das Ehepaar eine Plan-Patenschaft für ein Mädchen in Kambodscha, weitere in Pakistan, Ecuador und Guatemala kamen hinzu. Und auch ihre Tochter engagiert sich seit Jahren für Plan International. „An Plan International überzeugt uns, dass das Geld wirklich bei den Menschen vor Ort ankommt und nicht in der Verwaltung versickert“, sagt Heinz Kisgen. „Mehr als 80 Prozent der Gelder fließen in die Projektarbeit und das sieht man.“
Von Plan International überzeugt
Persönlich davon überzeugt hat sich Familie Kisgen unter anderem im Rahmen von Besuchen bei ihren Patenkindern. So reisten Marita und Heinz Kisgen insgesamt drei Mal nach Kambodscha, um ihr Patenkind zu treffen und Erfolge der Projektarbeit zu sehen. „Wir waren sehr beeindruckt von der Arbeit vor Ort. In Erinnerung geblieben ist uns vor allem der Besuch einer Schule. Schon damals gab es dort Computer und alle Mädchen wollten Lehrerin, Ärztin oder Krankenschwester werden. Über die Jahre konnten wir andere Veränderungen beobachten: Im Dorf gab es eine neue Wasserpumpe, es wurden soziale Dienste eingerichtet und auch bei der medizinischen Versorgung gab es Fortschritte.“
„An Plan International überzeugt uns, dass das Geld wirklich bei den Menschen vor Ort ankommt.“
Dauerhaft Bildungschancen ermöglichen
All das bestärkte die beiden darin, ihr Engagement auszuweiten. „Meiner Frau und mir war es ein großes Anliegen, Plan International und eine weitere gemeinnützige Organisation mit einem großzügigen Betrag zu unterstützen“, erzählt Heinz Kisgen. „Dabei entschieden wir uns für die Übertragung von Fonds.“ Weil für das Paar vor allem eine langfristige Wirkung seiner Zuwendung zentral war, brachte es die Fonds als Zustiftung in die Stiftung von Plan International ein. Im Grundstockkapital der Stiftung Hilfe mit Plan werden Vermögenswerte auf Dauer erhalten und unter ethischen Gesichtspunkten angelegt. So erwirtschaften sie Erträge, die jedes Jahr aufs Neue in die Arbeit von Plan International fließen.
„Für uns war [die Zustiftung] mit keinem großen Aufwand verbunden.“
„Die Übertragung unserer Fonds an die Stiftung Hilfe mit Plan ging unkompliziert vonstatten. Für uns war das mit keinem großen Aufwand verbunden“, so Kisgen. „Da wir das Thema Bildung sehr wichtig finden, haben wir als sogenannte Chancengeber zugestiftet. Die Erträge werden zukünftig vor allem in Plan-Bildungsprojekte investiert.“
Mit der Übertragung ihrer Fonds haben Marita und Heinz Kisgen im wahrsten Sinne des Wortes eine Investition in die Zukunft von Kindern getätigt. Zusätzlich hat sich Heinz Kisgen zu seinem Geburtstag im Sommer 2025 Spenden für Plan International gewünscht. Der gesammelte Betrag fördert ebenfalls ein Bildungsprojekt – für Kinder in Simbabwe.
Hinweis: Dieser Artikel ist zuerst im Jahresbericht 2025 der Stiftung Hilfe mit Plan erschienen.