Patenkinder begleiten unsere Projektarbeit

Foto: Bieke Depoorter

Von welchen Maßnahmen profitiert ein Patenkind besonders und wie stellt Plan International eine nachhaltige Umsetzung erfolgreicher Aktivitäten sicher? Wir haben uns diesbezüglich Standards gesetzt, die wir regelmäßig überprüfen.

Mit einer Patenschaft verbessern wir von Plan International dauerhaft das Lebensumfeld aller Mädchen und Jungen in einer Gemeinde. Durch unsere nachhaltigen Selbsthilfeprojekte bewirken wir eine Förderung auf den Gebieten Bildung, Kinderschutz, Gesundheit, Einkommenssicherung, Wasser, Hygiene und Umwelt sowie Katastrophenvorsorge und humanitäre Hilfe. Dazu führen wir Maßnahmen durch, von denen immer auch die Familie und die Gemeinde des Patenkinds profitieren. Das ist für viele Pat:innen und Spender:innen selbstverständlich, birgt aber auch Herausforderungen. Eine sinnvolle Projektplanung wird beispielsweise umso komplizierter, je kleiner eine Gemeinde ist und je weniger Kinder dort als Patenkinder aufgenommen wurden.

Kind mit Buch und Doktorhut auf dem Kopf
Im Mittelpunkt aller unserer Programme steht immer das Kind.Eliza Powell

Mit 9 Standards zum Plan-Effekt

Eine andere Frage ist, welchen Einfluss Angebote außerhalb von Plan­-Partnergemeinden haben, beispielsweise weiterführende Schulen oder Kampagnen für den Kinderschutz auf nationaler Ebene. Plan International hat Antworten erarbeitet, die eine gute Balance herstellen: einerseits eine Stärkung der Gemeinschaft erreichen, andererseits Neid zwischen Gemeindemitgliedern verhindern. Diesbezüglich haben wir weltweite Standards festgelegt, wonach in jeder Gemeinde, in der Patenkinder leben, jährlich mindestens ein Projekt durchgeführt wird.

Unsere neun Standards umfassen:

  1. Patenkinder stehen im Mittelpunkt unserer Programme und sind in den Projektzyklus einbezogen.

  2. Wir planen jährliche Projektaktivitäten im Umfeld der Patenkinder, dokumentieren diese und machen die Fortschritte sichtbar.

  3. Alle Beteiligten engagieren sich auf allen Ebenen für die Gleichstellung der Geschlechter, um das Leben der Mädchen und Jungen zu verbessern.

  4. Wir sind bestrebt, die Wirkung unserer Projekte zu maximieren, indem wir weitere Mittel – beispielsweise von öffentlichen Gebern – einwerben.

  5. Wir verfolgen das Wohlergehen der Patenkinder, zum Beispiel, ob sie zur Schule gehen.

  6. Wir haben uns verpflichtet, einen brieflichen Austausch zwischen Patenkindern, ihren Familien sowie den Pat:innen zu ermöglichen.

  7. Wir fördern höchste Schutzstandards für das Wohlergehen der Kinder und Jugendlichen.

  8. Wir nutzen die Ergebnisse unserer jährlichen Befragungen von Patenkindern, um die erfolg­reichsten Maßnahmen für unsere Patenschaftsprogramme zu nutzen und darüber zu informieren.

  9. Wir agieren nicht diskriminierend, sondern inklusiv.

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