Dr. Susanne Bixner - Ein Vorstandsmitglied im Porträt

Foto: Plan International

Manchmal sind es günstige Umstände, die Menschen zusammenführen. Die Salzburger Juristin Dr. Susanne Bixner fand so 2008 zu Plan International. Schnell war sie von der Arbeit der Kinderrechtsorganisation überzeugt. Sie hatte mit Plan die richtige Organisation, den richtigen Partner gefunden, um mit Herzblut die Welt ein bisschen besser zu machen.

„Ich habe immer leidenschaftlich gern für und mit Menschen gearbeitet“

Dr. Susanne Bixner

Die Vorstandsvorsitzende der gemeinnützigen Privatstiftung Hilfe mit Plan Österreich wollte sich schon lange für die Rechte speziell von Mädchen und Frauen einsetzen. „Ich habe immer leidenschaftlich gern für und mit Menschen gearbeitet“, sagt Dr. Susanne Bixner. Die Bankerin blickte bereits auf rund 20 erfolgreiche Berufsjahre zurück, als sie auf die Kinderrechtsorganisation aufmerksam wurde. „Ich kam über eine deutsche Freundin zu Plan, die damals schon dort aktiv war und den Kontakt zum Vorstand und Herrn Dr. Bauch hergestellt hat“, erinnert sich Dr. Susanne Bixner. „Mit ihm haben wir dann den Aufbau des Plan-Büros in Wien besprochen – da wollte ich dabei sein.“

Dr. Susanne Bixner verfügt über diverse Ausbildungen für Coaching, Lebensberatung und Mediation. Vor zwölf Jahren machte sie sich im Bereich „Executive Search“ selbstständig, die professionelle Besetzung von Führungspositionen wurde zu ihrer Vollzeitberufung. Daneben investiert sie viel private Zeit in den Aufbau, die Bekanntmachung und das Fundraising der Stiftung Hilfe mit Plan in Österreich. 

Eine Station auf dem Weg zur Vorstandsvorsitzenden der Stiftung war ihr erster Besuch in einer Plan-Projektregion: 2011 gewann sie in Nepal einen Eindruck davon, wie auch unter herausfordernden geografischen Bedingungen und bei eingeschränkter Infrastruktur Projekte zielführend gemanagt werden können. 

Es sind vor allem lokale Kräfte, die bei Plan die Abläufe voranbringen. Sie sind bereits vor Ort, sprechen örtliche Dialekte und kennen die Menschen sowie ihre Bedürfnisse am besten. Beispielsweise bei Plans Kamalari-Projekt im südwestlichen Nepal, das binnen 13 Jahren maßgeblich zu einem Ende der Versklavung von Mädchen in privaten Haushalten beitrug. 

Dr. Susanne Bixner mit Kindern in Ruanda
Dr. Susanne Bixner hat die Rechte der Kinder im Blick.Dr. Susanne Bixner/privat

Bei einem weiteren Projektbesuch in Ruanda 2016 – nunmehr als Vorstandsvorsitzende der gemeinnützigen Privatstiftung Hilfe mit Plan Österreich - war Dr. Susanne Bixner davon beeindruckt, wie viele Frauen in dem ostafrikanischen Land mittlerweile in Führungspositionen tätig sind und die Entwicklung des früheren Bürgerkriegslandes entscheidend vorantreiben. „Das zeigt einmal mehr, wie wichtig Teilhabe von Mädchen ist – eines der Kernthemen von Plan International“, sagt Dr. Susanne Bixner.

„Verbesserungen sind möglich, und so überzeuge ich gern andere Menschen in meinem Umfeld zum Mitmachen, weil ich einfach selbst davon überzeugt bin.“ Seit 2018 unterstützt beispielsweise die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit zwei Plan-Projekte in Burkina Faso. „Mädchen sollen in allen Bereichen des Lebens gleiche Rechte erlangen“, sagt Dr. Susanne Bixner. „Darum setze ich mich weiterhin für Kinder weltweit ein, damit sie vollen Zugang zu politischer Teilhabe, sozialem Unternehmertum und Bildung haben.“

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