Unterstützung für Menschen mit Behinderungen

Foto: Plan International

Die Coronavirus-Pandemie hat weltweit Tagesabläufe und Lebensperspektiven gestört. Für Menschen mit Behinderungen sind die Auswirkungen besonders spürbar.

Aimée kann seit ihrer Geburt nicht laufen. In der Corona-Krise stellen sich der heute 24-jährigen Togolesin unbekannte Herausforderungen: „Es ist gut, über soziale Distanz zu sprechen. Aber was ist mit Menschen wie mir? Ich brauche Hilfe von anderen, die mir Essen besorgen, mir Kleider anziehen, mich bewegen und waschen.“ Aimée muss sich täglich auf das Betreuungspersonal verlassen können. „Ich weiß aber nicht, ob sie sich die Hände waschen. Wenn sie das Virus haben, ist es leicht, mich anzustecken“, sorgt sie sich.

Mädchen mit Behinderung im Rollstuhl.
Möchte später Medizinerin werden: Aimée (24) aus Togo.Foto: Plan International

„Es ist gut, über soziale Distanz zu sprechen. Aber was ist mit Menschen wie mir?“

Aimée (24)
aus Togo

Um Aimée und weitere Menschen mit Behinderungen zu unterstützen, stellt Plan International ihnen sowie ihren Betreuungskräften Hygienepakete mit Handschuhen, Gesichtsmasken, Desinfektionsgel und Flüssigseife zur Verfügung. Aimée hat außerdem ein Training bekommen, wie sie sich vor einer Ansteckung schützen kann. Die Plan-Teams unterstützen daneben Aufklärungskampagnen, um die Verbreitung des Virus in dem westafrikanischen Staat zu unterbrechen. Unsere Nothilfe in Togo zielt auf die am stärksten gefährdeten Gruppen ab: Menschen mit Behinderungen, Straßenkinder und Mädchen. Wir arbeiten auch mit Jugendlichen aus den Plan-Clubs zusammen. Sie installieren in ihren Gemeinden Handwascheinrichtungen und erinnern an die Gefahren von Covid-19.

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