Wir verhelfen Kinder zu ihren Rechten.
Wir geben Kindern eine Stimme und helfen ihnen bei der Durchsetzung ihrer Rechte. © Plan International

Kindern eine Stimme geben

Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen feierte vor kurzem ihren 25. Geburtstag. Sie ist die Basis unserer Arbeit und für jeden zweiten Weltbürger da: Denn rund die Hälfte der Weltbevölkerung ist jünger als 18 Jahre. Die meisten von ihnen leben in Entwicklungsländern, in denen unsere Projekte und Programme zum Einsatz kommen.

Die Kinderrechtskonvention

Was ist das eigentlich?

Der Kinderrechtsansatz, mit dem auch Plan International arbeitet, stützt sich auf die UN-Kinderrechtskonvention und stellt die Kinderrechte in den Mittelpunkt. Alle Kinder haben die gleichen Rechte - und zwar ganz egal, an welchem Ort der Erde sie aufwachsen. So gut wie alle Staaten haben die Konvention mittlerweile ratifiziert und damit den Grundstein für eine kinderfreundliche Welt gelegt.

Die 54 Artikel werden nach dem Recht auf angemessene Grundversorgung, Schutz vor

Gewalt und Ausbeutung und dem Beteiligungsrecht unterschieden.

Ihre Grundprinzipien sind das Recht auf Gleichbehandlung, das Wohl des Kindes hat Vorrang, das Recht auf Leben und persönliche Entwicklung sowie die Achtung vor der Meinung des Kindes.  Daraus leiten sich zum Beispiel das Recht auf medizinische Hilfe, auf Ernährung, auf den Schutz vor Ausbeutung und Gewalt sowie auf freie Meinungsäußerung und Beteiligung ab.

Wir arbeiten mit Kindern und mit Ihnen

Wir bei Plan International beteiligen Mädchen und Jungen gleichermaßen an den Projekten - sie erhalten eine Stimme und werden zu aktiven Gestaltern ihres Lebensumfeldes. Die kindorientierte Gemeindeentwicklung in den Programmländern basiert zum einen auf der Gesundheitsversorgung und dem Bau von Kindergärten und Schulen. Zum anderen beinhaltet das Prinzip das Recht der Mädchen und Jungen auf Schutz, Förderung und gleichberechtigte Beteiligung. Außerdem arbeiten wir mit Zivilgesellschaften und Regierungen zusammen, um kinderfreundliche Gesetze zu realisieren oder schon vorhandene bekannter zu machen und diese umzusetzen sowie Kinderrechtsverletzungen vorzubeugen.

Recht auf persönliche Entwicklung

Die Armut zu bekämpfen ist eine unserer wichtigsten Prioritäten. Dazu gehört es sicherzustellen, dass junge Menschen die Möglichkeit erhalten, unter menschenwürdigen Bedingungen zu arbeiten. Von der finanziellen Allgemeinbildung über Berufsbildung und Lehrlingsausbildung setzen wir auf die enorme Kraft dieser Generation, um den Kreislauf der Armut zu durchbrechen. Mehr zum Thema wirtschaftliche Förderung von Jugendlichen lesen Sie hier.

Die Rolle von Mädchen

Mädchen sind von Geburt an oftmals stärker benachteiligt als Jungen und haben schlechtere Entwicklungschancen. Sie erleiden daher deutlich mehr Kinderrechtsverletzungen als Jungen. Zwangsverheiratungen, Teenagerschwangerschaften oder Mädchenhandel sind nur einige Beispiele dafür. Wir von Plan International setzen uns mit speziellen Projekten für die Gleichberechtigung von Mädchen ein und helfen ihnen, ihre Rechte wahrzunehmen und sie stark zu machen.

Genitalverstümmelung stoppen

Weltweit sind schätzungsweise 140 Millionen Mädchen und Frauen genitalverstümmelt. Plan International engagiert sich über seine Programme für ein Ende dieser schwerwiegenden Kinderrechtsverletzung und für den Schutz gefährdeter Mädchen. Mehr zum Thema Genitalverstümmelung lesen Sie hier.

Recht auf einen Namen

Jährlich erhalten weltweit etwa 4 von 10 Neugeborene keine Geburtsurkunde. Jedes Kind hat das Recht auf eine Registrierung nach der Geburt. Eine Geburtsurkunde bestätigt offiziell die Existenz eines Kindes und ist ein wichtiges Dokument zur Umsetzung und zum Schutz seiner Rechte. Mehr zum Thema Geburtenregistrierung lesen Sie hier.

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