Polarforscher Arved Fuchs ist seit 2008 Pate bei Plan International.
Polarforscher Arved Fuchs ist seit 2008 Pate bei Plan International.

Arved Fuchs

Polarforscher Arved Fuchs, seit 2008 Pate bei Plan International, führt regelmäßig Expeditionen in die Arktis durch, um den Rückgang des Polareises zu dokumentieren. Seit Jahren unterstützt der Buchautor die Projektarbeit von Plan International in den Bereichen Umwelt und Bildung durch zusätzliche Spenden.

Mit Ihrem Expeditionsschiff „Dagmar Aaen“ erreichen Sie aufgrund des zurückweichenden Packeises Regionen, die lange unzugänglich waren. Wie beurteilen Sie die Situation?

Ich halte die Entwicklung für höchst dramatisch. Leider besitzt das Thema Klimawandel nicht mehr den ihm gebührenden Stellenwert. Dabei werden die Auswirkungen des Klimawandels sehr viel gravierender ausfallen, als es sich die meisten vorstellen können.

Sie sind Initiator des Klima-Camps I.C.E. für Jugendliche. Was hat es damit auf sich?

Die Generation, die jetzt heranwächst, wird mit den Folgen der veränderten Natur leben müssen. Mit dem I.C.E -Camp (steht für Ice – Climate – Education) möchten wir junge Menschen für den Klimaschutz und den Naturschutz im Allgemeinen sensibilisieren. Seit 2007 führen wir das Camp regelmäßig durch. Im Schnitt nehmen jedes Jahr zehn Jugendliche im Alter zwischen 16 und 19 Jahren aus verschiedenen Ländern und Kontinenten teil. 

Welche Projekte stehen während des Klima-Camps auf dem Programm?

Die Jugendlichen nehmen beispielsweise an Vorlesungen zum Thema Klimawandel von Dr. Dirk Notz vom Max-Planck-Institut für Meteorologie teil. Das ist die Grundlagenvermittlung. Darüber hinaus treffen sie sich in Workshops, wo sie – auf das jeweilige Heimatland bezogen – Probleme des Klimawandels vor Ort diskutieren und individuelle Lösungsansätze erarbeiten. 

Wie sieht es in den ärmeren Ländern aus?

Besonders für die dort lebenden Menschen ist der Klimawandel teils lebensbedrohlich, erfordert eine enorme Anpassung und alternative Lösungswege. Klimawandel hat auch etwas mit Ungerechtigkeit in der Welt zu tun. Wir erleben wiederholt, wie arme Regionen den Naturkatastrophen wenig entgegensetzen können. Kinder sind in solchen Situationen besonders gefährdet.

Warum ist es so wichtig, am Ball zu bleiben?

Trotz der Bemühungen vieler Initiativen ist der Enthusiasmus, mit dem das Thema Klimawandel  anfangs verfolgt wurde, abgeflaut. In der Öffentlichkeit hat ein Ermüdungsprozess eingesetzt. Das ist fatal. Wir tun immer so, als ob wir eine Reservewelt haben. Es bedarf junger Menschen, die sich engagieren.

Was hat Sie bewogen, eine Patenschaft bei Plan International zu übernehmen?

Die Patenschaft beinhaltet nicht einfach eine anonyme Spende - die Hilfe hat ein Gesicht und einen Namen. Man nimmt Kontakt mit dem Patenkind auf und schafft eine persönliche Bindung über Grenzen und Kontinente hinweg. Zudem – kann man mit wenigen Mitteln tatsächliche Hilfe leisten - und das gefällt mir!

Arved Fuchs hat unter anderem auch das Plan-Projekt „Klimadörfer in Tansania“  unterstützt.

Mit Ihrer Patenschaft Lebenswelten verbessern

Als Kind in einem Entwicklungsland geboren zu werden, bedeutet zumeist lebenslange Armut und Chancenlosigkeit. Wir von Plan International setzen uns in Afrika, Asien und Lateinamerika für die dauerhafte Verbesserung der Lebensbedingungen ein. Unterstützen Sie uns dabei. Die nachhaltigste Art zu helfen ist eine Kinderpatenschaft:

  • Dreifach helfen: Unterstützen Sie mit nur 92 Cent am Tag Ihr Patenkind, dessen Familie und die Gemeinde.
  • „Hilfe zur Selbsthilfe“: Fördern Sie unsere Programmarbeit und helfen Sie ganze Regionen nachhaltig zu verändern.
  • Geben Sie Kindern die Chance gesund, gebildet und gewaltfrei aufzuwachsen.
  • Pflegen Sie den persönlichen Kontakt zu Ihrem Patenkind und erhalten Sie Fotos und Informationen.
  • Ihre Patenschaft ist jederzeit kündbar und kann steuerlich geltend gemacht werden.

Ja, ich möchte mit einer Patenschaft helfen!


Ihre Hilfe kommt an!
  • Projektausgaben (81,8%)
  • Werbeausgaben und Öffentlichkeitsarbeit (12,8%)
  • Verwaltungsausgaben (5,4%)
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