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Im Kampf gegen FGM: Afrikanische Fußballmannschaften setzen Zeichen

von Katharina Vollmeyer

Seit über 4 Jahren organisiert der Pan-Afrikanische Kulturverein e. V. Bremen Fußballspiele im Sommer, an denen Mannschaften aus verschiedenen afrikanischn Ländern gegeneinander antreten.
Die burkinischen Spieler wurden dieses Jahr von Kooperationspartnern wie Stiftung Hilfe mit Plan unterstützt. Sie haben im Rahmen der Turniere ein Zeichen gegen FGM gesetzt - gegen Weibliche Genitalverstümmelung. Sie trugen T-Shirts mit einer klaren Botschaft gegen FGM: „End Female Genital Mutilation“ und  „L´excision? Ne touche pas ma fille!“

Die Zuschauer waren sofort interessiert und kamen mit den Spielern darüber ins Gespräch. "Ich wurde von vielen angesprochen und habe mit ihnen ausführliche Gespräche über FGM geführt," sagt Mohamed Issiaka Maiga. Er ist Change Agent des Projektes "Change Plus - Mädchen aktiv schützen" der Stiftung Hilfe mit Plan. "Die meisten wussten nicht, dass diese Menschenrechtsverletzung auch in Europa praktiziert wird. Sie waren geschockt zu erfahren, dass in Deutschland schätzungsweise rund 47.300 Opfer weiblicher Genitalverstümmelung leben und vor allem, dass tausende Töchter von MigrantInnen von Genitalverstümmelung bedroht sind."

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