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Inklusive Vorschulen in Ägypten

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Das ist der Projektrahmen

Projektregionen:
Programmgebiete Giza und Assyut

Projektlaufzeit:
Juli 2013 – August 2016

Ziel:
Ziel des Projektes ist es, 4.050 Mädchen und Jungen zwischen drei und sechs Jahren, die zum Teil mit Behinderungen leben, eine qualitativ verbesserte Betreuung in Kindergärten und Vorschulen zu bieten.

Maßnahmen:

  • Kurse zur Unterstützung der Eltern, in denen über Entwicklungsphasen, Kindergesundheit und Ernährung informiert wird
  • Fortbildungen für Erzieher und Erzieherinnen zu inklusiven Lehrmethoden

Was uns in Ägypten erwartete

Obwohl in Ägypten immer mehr Mädchen und Jungen von einem gleichberechtigten Zugang zur Grundschule profi tieren, gibt es landesweit nur sehr wenige Einrichtungen, die Kinder im Vorschulalter fördern. Nur rund 20 Prozent der Mädchen und Jungen besuchen einen Kindergarten. Gruppenstärken von 60 bis 100 Kindern, die von ein oder zwei Pflegekräften betreut werden, sind keine Seltenheit. Die Mütter und Väter haben in der Regel selbst nie einen Kindergarten besucht und so ist den meisten nicht bewusst, welche große Bedeutung eine frühkindliche Förderung für die Entwicklung ihrer Kinder hat.


Vorschulzentren, die Kinder mit Behinderungen integrieren und fördern, existieren kaum. Es haben jedoch alle Kinder dasselbe Recht auf Entwicklung, Bildung und Gleichbehandlung. Kinder mit Behinderungen werden von ihren Eltern häufig versteckt aus Angst vor Hänseleien und Stigmatisierung, denen sie in ihrer Gemeinde ausgesetzt sind. Dies führt dazu, dass die meisten Kinder mit Behinderungen nicht in die Schule oder Vorschulbetreuung kommen. Dies gilt besonders für Mädchen. Denn Söhne werden in vielen Familien bevorzugt, auch wenn es um den Zugang zu Bildung und den Besuch eines Kindergartens geht. Auch die Wahrscheinlichkeit, dass Eltern einen Sohn mit Behinderung in den Kindergarten schicken, ist wesentlich höher, als bei einem Mädchen.

Die Projektziele

Eine erfolgreiche Strategie, um Jungen und Mädchen mit und ohne Behinderungen schon in frühen Jahren gleichberechtigt zu fördern, ist der Aufbau von inklusiven Vorschulzentren. Studien zeigen, dass Mädchen und Jungen, die Kindergärten oder Vorschulen besuchen, danach einen leichteren Einstieg in die Grundschule haben. Darüber hinaus können die Betreuerinnen und Betreuer in den Vorschulzentren besonders gut den Gesundheits- und Ernährungszustand der Kinder beobachten. Fälle von beispielsweise Mangelernährung können so rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Auch die Mütter profitieren davon, dass ihre Kinder für einige Stunden eine Betreuungseinrichtung besuchen. Dadurch
haben sie die Chance, einer Berufstätigkeit nachzugehen und zum Familieneinkommen beizutragen.


Ziel des Projektes ist es, 4.050 Mädchen und Jungen zwischen drei und sechs Jahren, die zum Teil mit Behinderungen leben, eine qualitativ verbesserte Betreuung in Kindergärten und Vorschulen zu bieten.
Plan wird ca. 6.300 Mütter und Väter unterstützen und ihnen wichtige Informationen über frühkindliche Bildung, Erziehung und Kindergesundheit vermitteln. 450 Erzieherinnen und Erzieher profi tieren von Schulungen zu Themen der integrativen Förderung und Betreuung von Kleinkindern. Zudem will Plan in den Gemeinden das Bewusstsein für die Bedürfnisse von Kleinkindern, insbesondere von Kindern mit Behinderungen, schärfen.

Die Projektbeschreibung

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