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Kinder haben das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung. © Plan/Carey Nash. Bild stammt aus einem ähnlichen Plan-Projekt in Peru.
Kinder haben das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung. © Plan/Carey Nash. Bild stammt aus einem ähnlichen Plan-Projekt in Peru.

Gegen Missbrauch und Gewalt in Peru

In Peru fördern wir von Plan International mit einem Projekt die gewaltfreie Erziehung von Kindern. Gewalt und Missbrauch sind in vielen Familien, Schulen und Gemeinden unserer Programmgebiete Piura, Lima und Cuzco weit verbreitet, insbesondere gegen Mädchen und Frauen. Durch Aufklärung in Schulen und die Vernetzung relevanter Behörden unterstützen wir dort den Kindesschutz. Indem wir 9.265 Jugendliche, rund 200 Eltern und 400 Verantwortliche lokaler Ministerien am Projekt beteiligen, wollen wir langfristig dazu beitragen, in den Gemeinden ein Bewusstsein für die Rechte von Mädchen und Frauen zu etablieren.

Infos zum Projekt

Dieses Projekt ist erfolgreich finanziert

Dieses Projekt wurde erfolgreich eingeworben. Wir benötigen hierfür keine weiteren Spenden. Gerne können Sie uns jedoch mit der Übernahme einer Patenschaft oder einer Spende in unseren Sonderprojekt-Fonds unterstützen.


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Das ist der Projektrahmen

Projektregion:
Piura, Lima und Cuzco

Projektlaufzeit:
Juni 2012 bis Februar 2016

Ziel:
Hauptziel des Projektes ist es, ein Bewusstsein für die Rechte von Kindern und Frauen zu schaffen und diese in die Lage zu versetzen, ihre Rechte in der Familie und Gesellschaft aktiv einzufordern.

Maßnahmen:

  • Aufklärung von Kindern über ihre Rechte, Gleichberechtigung und Gewaltprävention
  • Einrichtung von Lerngruppen zu den Themen Gewaltprävention und Konfliktlösung
  • Schulung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Polizei, Justiz und anderen involvierten Einrichtungen

      Was uns in Peru erwartete

      Gewalt ist in der peruanischen Gesellschaft weit verbreitet. Insbesondere Frauen und Mädchen sind in Peru von den verschiedenen Formen psychischer und physischer Gewalt betroffen, die in der Familie, der Schule oder den Gemeinden stattfi ndet. Das Ministerium für Frauen und soziale Entwicklung in Peru schätzt, dass acht von zehn Kindern bereits Opfer von Gewalt geworden sind.

      Oftmals ist den Betroffenen gar nicht bewusst, dass ihnen Unrecht geschieht, da Gewalt für sie zum Alltag gehört und sie gesellschaftlich akzeptiert ist. Gerade Kinder neigen dazu, die Gewalt gegen sie als begründet anzusehen. Die Mädchen und Jungen wissen nicht, dass sie Rechte besitzen, unter anderem das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung. Aber auch junge Frauen sind sich oft nicht bewusst, dass Gewalt gegen sie zu keinem Zeitpunkt gerechtfertigt ist, und dass sie das Recht haben, davor geschützt zu werden. Mangelnde Bildung spielt in diesem Zusammenhang eine große Rolle, aber auch Tradition und der Einfluss der Familie. Maßnahmen zur Gewaltprävention und Schutzprogramme sind selten.

      Viele Fälle von sexuellem Missbrauch werden nicht zur Anzeigegebracht. Zum einen aus Scham, zum anderen weil die Betroffenenim Zuge der Ermittlungen erneut zu Opfern gemacht werden und nicht die nötige Unterstützung erhalten. Polizei und Justiz arbeiten oftmals isoliert voneinander, so dass eine angemessene Strafverfolgung nicht gewährleistet ist.

      Die Projektziele

      Im Rahmen dieses Projektes unterstützt das Kinderhilfswerk 9.265 Mädchen, Jungen, Heranwachsende und Frauen in ausgewählten Projektgemeinden. Diese Gruppen sind einem besonders hohen Risiko ausgesetzt, Opfer von Gewalt zu werden und haben es schwer, sich davor zu schützen. Hauptziel des Projektes ist es, ein Bewusstsein für die Rechte von Kindern und Frauen zu schaffen und diese in die Lage zu versetzen, ihre Rechte in der Familie und Gesellschaft aktiv einzufordern. Neben den Kindern und Jugendlichen werden auch rund 200 Eltern über das Thema häusliche Gewalt aufgeklärt.

      Um auch den Behörden die Problematik zu vermitteln, werden zudem 400 Verantwortliche in den lokalen Ministerien, deren Aufgabe der Schutz von Kindern und Frauen ist, sowie 40 Vertreter lokaler Nichtregierungsorganisationen fortgebildet. In den Schulungen werden Strategien und Möglichkeiten aufgezeigt, wie die einzelnen Akteure zielgerichteter gegen die verschiedenen Formen von Gewalt vorgehen können.

      Der Zwischenbericht

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