Die Jury wählte aus 95 Medienbeiträgen aus 20 verschiedenen Ländern die Finalistinnen und Finalisten für den Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte 2018. Der Preis wird am 27. September verliehen. © Janina Schümann / Plan International
Die Jury wählte aus 95 Medienbeiträgen aus 20 verschiedenen Ländern die Finalistinnen und Finalisten für den Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte 2018. Der Preis wird am 27. September verliehen. © Janina Schümann / Plan International
19.06.2018

Jury nominiert Journalisten für Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte 2018

Kinderhilfsorganisation Plan International lädt zur Preisverleihung am 27. September

Hamburg, 19. June 2018 – 

Die diesjährigen Finalisten des Journalistenpreises der Ulrich Wickert Stiftung stehen fest. Für den Preis Deutschland/Österreich nominierte die Jury drei Journalistinnen, die beeindruckende Reportagen über Kinder in Entwicklungsländern eingereicht haben. Darüber hinaus können vier Journalisten auf den Peter Scholl-Latour Preis hoffen, der für die Berichterstattung über das Leid von Menschen in Krisen- und Konfliktgebieten vergeben wird. Anuradha Nagaraj, Korrespondentin der Thomson Reuters Foundation in Indien, steht bereits als internationale Preisträgerin fest. Der Sonderpreis für die Medienarbeit von Jugendlichen geht an das Radioprogramm „Rincón Juvenil“ (Jugendecke) in Bolivien. Ulrich Wickert wird alle Finalisten am 27. September 2018 in Berlin begrüßen, wo die Siegerinnen und Sieger auf einer feierlichen Preisverleihung bekannt gegeben werden.

Im Rahmen des Ulrich Wickert Preises für Kinderrechte 2018 sind nominiert
für den Preis Deutschland / Österreich:
•    Stefanie Appel: „Fatema, das Surfergirl von Cox's Bazar“, KiKA
•    Sabine Bohland: „Die Perlenmädchen von Kenia“, ARD Weltspiegel
•    Margarete Blümel: „Sie behandeln uns wie Dreck! Straßenkinder in Indien“, SWR2 Tandem

für den Peter Scholl-Latour Preis:
•    Raphael Geiger: „Unter Ruinen das Leben“, Stern
•    Claas Relotius: „Löwenjungen“, Der Spiegel
•    Fritz Schaap: „Es war einmal eine Nation“, Der Spiegel
•    Patrick Witte: „Sun Ladies - Nie wieder Opfer“, NEON

Für den Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte 2018 wurden 95 Medienbeiträge aus 20 Ländern eingereicht. Zur unabhängigen Jury des Journalistenpreises gehören Karl Günther Barth (Autor und Publizist), Alice Bota (Die Zeit), Marko Brockmann (RadiJojo), Karen Heumann (thjnk), Brigitte Huber (Brigitte), Rudi Klausnitzer (Medienmanager), Christoph Lanz (Thomson Foundation), Markus Lanz (ZDF), Charlotte Maihoff (RTL aktuell), Renate Meinhof (Süddeutsche Zeitung), Jürgen Merschmeier (Journalist, Politikberater), Paul-Josef Raue (Redaktionsberater und Autor), Ulrich Wickert und Dr. Werner Bauch (Plan International Deutschland).

Ulrich Wickert unterstützt die Projekte des Kinderhilfswerks Plan International seit 1995 und ist ehrenamtliches Mitglied des Kuratoriums der deutschen Organisation. 2011 gründete er die Ulrich Wickert Stiftung, die den Journalistenpreis vergibt. Peter Scholl-Latour war Gründungs- und Kuratoriumsmitglied von Plan International Deutschland. Der Sonderpreis mit seinem Namen wird in Ehren an das besondere Engagement des Verstorbenen vergeben.


Für weitere Informationen:
Plan International Deutschland e.V., Kommunikation, Bramfelder Str. 70, 22305 Hamburg
•    Kerstin Straub, Leiterin der Kommunikation, Tel. 040 61140-152
•    Antje Schröder, Pressereferentin, Tel. 040 61140-281, presse@plan.de



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