Pressematerial Welt-Mädchenbericht 2020 zu digitaler Gewalt gegen Mädchen und Frauen

Free to be online

Welt-Mädchenbericht 2020 zu digitaler Gewalt gegen Mädchen und Frauen - Im neuen Plan-Bericht "#FreeToBeOnline" werden die Erfahrungen von 14.000 Mädchen und Frauen aus 22 Ländern in den sozialen Medien untersucht.

Für den neuen Welt-Mädchenbericht „Free to be online - Erfahrungen von Mädchen und jungen Frauen mit digitaler Gewalt“ hat Plan International 14.000 Mädchen und junge Frauen in 22 Ländern der Welt zu ihren Erfahrungen in den sozialen Medien befragt und herausgefunden: 58 Prozent der Mädchen haben Bedrohungen, Beleidigungen und Diskriminierungen erlebt. In Deutschland sind es sogar 70 Prozent. Der Alltag von Mädchen und Frauen in den sozialen Netzwerken ist geprägt von solchen Vorfällen und häufig auch von Strategien, um sie zu vermeiden.

Digitale Gewalt hat weitreichende Folgen: 42 Prozent der Betroffenen leiden unter psychischen Folgen, 24 Prozent fühlen sich auch physisch unsicher und 38 Prozent änderten aufgrund von Online-Belästigungen ihr Verhalten auf Social Media: Sie nutzen die Plattformen seltener, sagen weniger ihre Meinung oder verließen das jeweilige Netzwerk ganz.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen deutlich: Mädchen und Frauen können ihr Recht, sich sicher und frei in den sozialen Medien zu bewegen, nicht wahrnehmen. Stattdessen werden sie mundtot gemacht und mit ihren Erfahrungen allein gelassen. Das muss sich ändern! Daher fordern wir unter anderem Social Media-Unternehmen auf, wirksame und leicht zugängliche Meldemechanismen speziell für geschlechtsspezifische digitale Gewalt zu schaffen, durch die Täter:innen zur Rechenschaft gezogen werden können.

Plan International Deutschland ruft alle Nutzer:innen von sozialen Medien dazu auf, den offenen Brief mit Forderungen nach wirksamen Maßnahmen an die Betreiber der Digital-Plattformen zu unterschreiben.

Alle Fakten und noch viel mehr gibt es auf unserer Landingpage #FreeToBeOnline!

Digitale Gewalt - Was Influencerinnen sagen

Hannah Müller-Hillebrand

Hannah Müller-Hillebrand

Hannah Müller-Hillebrand, auch bekannt als @namastehannah auf Instagram, arbeitet bereits seit fünf Jahren im Social Media-Bereich. Die 24-jährige „Girls Get Equal“-Botschafterin teilt auf ihrem Kanal viel zu den Themen Gleichberechtigung und Empowerment von Frauen. Dazu bekommt sie viel positives Feedback, aber auch Hassnachrichten erreichen sie. Sie hat uns erzählt, welche Erfahrungen sie gemacht hat, wie sie damit umgeht und was sie anderen Mädchen und Frauen rät, die auch Hass im Netz erfahren.

Luisa Gaffga

Luisa Gaffga

Unter dem Namen @lulusdreamtown teilt Luisa auf Instagram Beiträge zu den Themen Selbstliebe, Kreativität und Veganismus. Bereits im Alter von 11 Jahren hat sie angefangen zu bloggen - mittlerweile hat sich die heute 20-jährige selbstständig gemacht. Ihr Weg dahin war nicht immer einfach. Auch Luisa hat Erfahrungen mit Online-Gewalt gemacht. Lest in unseren Weltgeschichten, wie sie gelernt hat, damit klar zu kommen und wie das auch andere Betroffene schaffen können.

Charlotte Weise

Charlotte Weise

Influencerin Charlotte Weise berichtet auf ihrem Instagram-Account über Nachhaltigkeit, spricht offen über gesellschaftlich geprägte Tabuthemen und sprüht nur so vor Optimismus. Dafür bekommt sie nicht nur positives Feedback, sondern ist auch immer wieder mit sogenannten "Trollen" und "Hatern" konfrontiert. Die 27-jährige berichtet über ihre eigenen Erfahrungen mit digitaler Belästigung und was man dagegen tun kann.

Materialien zum Welt-Mädchenbericht 2020

Bericht zum Weltmädchentag 2020: #FreeToBeOnline (Englisch)

PDF | 3,66 MB Download starten

Pressemitteilung: Welt-Mädchenbericht 202 zur Situation von Mädchen

PDF | 162,57 KB Download starten

Zusammenfassung vom "Free to be online" - Report 2020 (auf Deutsch)

PDF | 695,48 KB Download starten

Zahlen und Fakten zur Social Media-Nutzung weltweit

PDF | 855,78 KB Download starten
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