Patenbesuche

Es ist immer ein ganz besonderes Erlebnis, wenn unsere Patinnen und Paten ihre Patenkinder in den Projektgebieten besuchen. Auch wenn man vorher bereits geschrieben und sich etwas ausgetauscht hat, ist es für viele ein Highlight, alles vor Ort zu sehen und hautnah zu erleben. Die ganze Gemeinde freut sich über den Besuch und so erleben unsere Patinnen und Paten gemeinsam mit ihren Patenkindern und deren Familien eine unvergessliche Zeit. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Stöbern durch die Patenbesuchsberichte.

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Patenkindbesuch bei Enera in Malawi

Geschrieben am 11.11.2019 von Maren Z.


Freudige Erwartungen…

Enera

Besuch beim Patenkind in Malawi
Schon seit 18 Jahren habe ich ein PLAN-Patenkind – zunächst Jinita aus Indien, und seit 2012 Enera aus Malawi (die eigentlich Enala heißt, wie ich beim Besuch erfahren habe). Zwar hatte ich schon immer gern die Berichte über Patenbesuche gelesen, war aber nie auf die Idee gekommen, selbst mein Patenkind zu besuchen – bis ich im vorigen Jahr zu einer Patenreise nach Peru eingeladen wurde, die so interessant und erlebnisreich war, dass ich zum ersten Mal daran dachte, auch mein Patenkind zu besuchen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich bereits eine Afrikareise im August/September 2019 gebucht, die auch durch Malawi führte, und so lag es nahe, einmal bei PLAN anzufragen, ob ein Besuch möglich ist.
Eigentlich hatte ich große Zweifel, ob ein Besuch überhaupt durchführbar war, da die geplante Reise eine richtige „Abenteuerreise“ mit Übernachtung im Hotelbus und einem sehr vollgepackten Programm war – es war also klar, dass es für die PLAN-Mitarbeiter einen großen Aufwand bedeuten würde, meine Mitreisende und mich in der Nähe des Projektgebietes abzuholen und anschließend dem Bus bis zum nächsten Übernachtungsplatz nachzufahren. Trotzdem wurde der Besuch vom PLAN-Büro sofort und ohne Bedenkzeit bestätigt, was mich sehr beeindruckt hatte.
Als wir Malawi erreichten, war dies bereits das vierte Land unserer Afrikareise – und schon vom ersten Eindruck her das bisher schönste mit den freundlichsten Menschen. Schon am ersten Abend wurden wir spontan eingeladen, bei einer Prominentenhochzeit mitzufeiern. Ohne jegliche Sicherheitsvorkehrungen durften wir das Brautpaar und die Gäste fotografieren und ihnen persönlich gratulieren! - Die folgenden Tage bestätigten unseren positiven Eindruck von Malawi. Besonders gefiel uns der schöne Malawisee, der durch die Brandung wie ein Meer wirkte. Als wir schließlich am 9. September den vereinbarten Treffpunkt in Chinteche erreicht hatten, wurden wir von der PLAN-Betreuerin Constance und dem Fahrer Chyeso abgeholt.


Nachhaltige Erlebnisse…

Von Anfang an waren wir beeindruckt, wie gut alles vorbereitet war und wie viel Aufwand für unseren kurzen Besuch betrieben wurde. Am Morgen des 10. September fuhren wir zunächst zum PLAN-Büro in Mzuzu, wo uns der Leiter persönlich begrüßte und ausführlich von den PLAN-Projekten in Malawi erzählte.
Es gibt die vier Projektregionen Lilongwe, Mzuzu, Kasungu und Mulanje mit insgesamt 150 PLAN-Mitarbeitern; die wichtigsten Projekte in der Region Mzuzu sind Gesundheit (v.a. Malaria-Vorsorge und wichtige Impfungen), der Bau von Brunnen, eine Kampagne gegen Kinderehen, Gender-Gerechtigkeit und die Förderung des Schulbesuchs. Letzteres wird in der Region Mzuzu umgesetzt durch den Bau von Unterkünften für Schulmädchen, die sonst einen weiten Schulweg hätten und außerdem oft morgens noch Hausarbeiten erledigen müssten – die „Hostels“ ermöglichen es ihnen, jeden Tag pünktlich zum Unterricht zu kommen. Wir konnten eine solche Unterkunft besichtigen, die einfach und zweckmäßig eingerichtet war, nämlich pro Zimmer fünf Doppelstockbetten und zehn Schrankfächer für je zehn Mädchen. Es gibt auch einen Schulgarten, in dem Gemüse angebaut wird, und eine einfache Schulküche, wo auf offenem Feuer gekocht wird. Leider waren gerade Schulferien, aber es war trotzdem sehr beeindruckend zu sehen, wie gut die PLAN-Projekte umgesetzt werden.
Der Höhepunkt des Besuchs, nämlich das Treffen mit Enala und ihrer Familie, stand nun kurz bevor, aber aus anderen Berichten wusste ich, dass vorher noch unter Anleitung der Betreuer Lebensmittel und Haushaltswaren eingekauft werden. Ich hatte etwas Bedenken, weil ich gelesen hatte, dass man beim Einkauf einen bestimmten Geldbetrag nennen soll – wir hatten aber bei dieser Reise alle paar Tage eine andere Währung, und ich hatte auch keine Ahnung, wieviel Geld für einen sinnvollen Einkauf nötig sein würde. Zu meiner Erleichterung hat aber Constance nicht lange gefragt und einfach den Einkaufswagen vollgepackt – mit genau den richtigen Sachen.

Enera

Gewonnene Erkenntnisse…

Enera

Am Treffpunkt wartete nun die Familie auf uns – Enala, ihre Mutter, ihre Oma und ihre 15jährige Schwester Judith. Fast hätte ich Enala nicht wiedererkannt, denn auf allen Fotos hat sie sehr kurzes Haar, jetzt aber eine „Turmfrisur“! Die jungen Mädchen waren zunächst noch etwas scheu, vor allem Judith, die noch kein Englisch konnte – die Mutter sprach zwar auch kein Englisch, ergriff aber trotzdem immer wieder das Wort, um sich zu bedanken, dass man ihr Kind schon so lange unterstützt und den weiten Weg für einen Besuch auf sich genommen hat. Die PLAN-Übersetzerin hatte viel zu tun! Tatsächlich ist es wohl schon lange her, dass jemand einen Patenkind-Besuch in Mzuzu gemacht hat, obwohl es dort 1.672 Patinnen und Paten gibt – aber die Region liegt eben auch außerhalb der Tourismus-Gebiete und ist daher normalerweise schwierig zu erreichen.
Nach dem Kennenlernen der Familie saßen wir in großer Runde zusammen. Der Ortsvorsteher, die Schulleiterin und viele PLAN-Mitarbeiter wurden ausführlich vorgestellt, dann stellte sich die Familie vor und schließlich wir als Besucher – alles musste von der lokalen Sprache Tumbuka ins Englische bzw. umgekehrt übersetzt werden. Zwischendurch wurden Volkstänze vorgeführt, bei denen auch die Oma eifrig mitwirkte!
Nach dem offiziellen Teil zogen wir in ein Haus um, das wohl dem Wohnhaus der Familie ähnelte. Es war einfach eingerichtet, aber alle Möbel liebevoll mit Spitzendecken verziert. Wir erfuhren, dass die Familie zu Hause keinen Strom hat; daher war von den Geschenken die Solarlampe die passendste Gabe. Auch ein Fotobuch mit Bildern aus Norddeutschland kam gut an. Nach der „Bescherung“ tauten die beiden Mädchen etwas auf und erzählten von ihren Hobbies – z.B. spielt Enala gern Fußball – und wir erfuhren auch, dass sie vor einem Jahr den Schulbesuch abgebrochen hat, aber jetzt fortsetzen möchte. Daher wurde wahrscheinlich die Patenschaft noch nicht von PLAN beendet, obwohl Enala schon volljährig ist. Das freut mich natürlich!


Bleibende Erinnerungen…

Nachdem auch ich nach meiner Arbeit und den Hobbies befragt wurde, zogen sich die jungen Mädchen mit ihren Smartphones zurück, wie wohl Jugendliche überall auf der Welt – aber bald darauf ging es zum gemeinsamen Mittagessen, das die Mutter zusammen mit einigen Helfern vorbereitet hatte.
Es gab das landestypische „Nsima“, einen Getreidebrei aus Maismehl, der in Malawi ein Grundnahrungsmittel ist, dazu Gemüse, Nusspaste und Hähnchenschenkel. Natürlich mussten wir nach Landessitte mit den Fingern essen! Dazu gab es das in Malawi sehr beliebte Süßbier, das mit Bier allerdings keine Ähnlichkeit hat und auch nicht süß ist – es ist eher ein Erfrischungsgetränk. Alles war sehr gesund und lecker zubereitet.
Nun ging es wieder nach draußen, da auch die Familie zum Abschied liebevoll ausgesuchte Ge¬schen¬ke überreichen wollte. Ich bekam einen Süßbierkrug mit passender Schöpfkelle (an das Problem, dieses voluminöse Geschenk im Koffer unterzubringen, hatte leider niemand gedacht!) und einen Holzlöffel mit Enalas und meinem Namen, ein sehr persönliches Geschenk, das mich immer an diesen Tag erinnern wird.
Nach einigen Abschiedsfotos war der schöne und erlebnisreiche Besuch dann auch schon beendet, und mir taten Constance und Chyeso leid, die uns nun noch viele Kilometer nach Karonga fahren sollten – aber passenderweise hatte unser Reisebus ausgerechnet an diesem Tag eine Panne, und so konnten wir schon nach wenigen Kilometern wieder in den Bus umsteigen!
Nachdem ich schon bei der organisierten PLAN-Peru-Reise sehr positive Erfahrungen gemacht hatte, hat mir auch dieser Besuch bestätigt, wie wichtig die Projektarbeit von PLAN ist und wie gut es ist, dass die Paten durch organisierte Patenkindbesuche nicht nur direkt sehen, wie ihre Spenden umgesetzt werden, sondern auch Menschen aus einer ganz anderen Lebenswelt persönlich kennenlernen können.

Enera
Eine Plan-Patin kniet auf Augenhöhe des Patenkindes und redet mit ihm.
Kontakt zum Patenkind

Eine Plan-Patenschaft zu übernehmen, bedeutet weit mehr als die Unterstützung unserer Projektarbeit. Als Pat:in haben Sie die Möglichkeit, sich mit Ihrem Patenkind persönlich auszutauschen und eine persönliche Verbindung aufzubauen.

Patenschaft für ein Kind
Patenschaft mit Plan - Zukunft schenken

Als Kind in einem Entwicklungsland geboren zu werden, bedeutet für die meisten von ihnen lebenslange Armut und Chancenlosigkeit. Mit der Übernahme einer Kinderpatenschaft für eines dieser Kinder schenken Sie ihm die Chance auf eine selbstbestimmte Kindheit und bessere Zukunft. Vor allem Mädchen sind in vielen Kulturen oft benachteiligt und brauchen unsere Unterstützung. Mit einer Patenschaft für ein Kind erhöhen Sie gerade für Mädchen die Chance, gut ausgebildet und besser versorgt zu werden. Ziel ist es zudem auch den Familien der Patenkinder neue Perspektiven zu geben und somit dazu beizutragen, Fluchtursachen mindern zu können. Werden auch Sie Pate!

Fragen und Antworten zur Patenschaft

FAQ Patenschaft

Eine Patenschaft zu übernehmen, bedeutet weit mehr, als Geld zu überweisen. Sie bietet neben der wirtschaftlichen Hilfe die Möglichkeit, eine Verbindung zwischen verschiedenen Kulturen zu schaffen. Das gegenseitige Briefeschreiben zeigt dem Patenkind, seiner Familie und Gemeinde, dass sich die Pat:innen für ihr Leben interessieren. Und mit dem persönlichen Kontakt zum Patenkind wird die Hilfe, die Plan International leistet, für Pat:innen sichtbar und nachprüfbar.

Die regelmäßigen Zuwendungen der Pat:innen sind eine zuverlässige finanzielle Basis für unsere Arbeit. Sie helfen, Entwicklungsprogramme langfristig zu planen und erfolgreich umzusetzen. Mit den Patenschaftsbeiträgen werden nachhaltige Projekte zur Selbsthilfe finanziert, von denen alle Menschen in der Gemeinde des Patenkindes profitieren. Das schafft Vertrauen und stärkt die Gemeinschaft.

Vergleichen Sie unsere Patenschaft mit anderen Anbietern und überzeugen Sie sich von unserem Konzept.

Jede Person, die im Sinne der Kinderschutzrechte handelt, kann eine Plan Patenschaft übernehmen. Zusätzlich ermöglichen wir auch Unternehmen, Schulen und Schulklassen die Übernahme von Patenschaften.

Sie können zudem einer anderen Person die Vollmacht für die Übernahme einer Patenschaft in Ihrem Namen übertragen.

Dasselbe gilt auch für sonstige Datenänderungen und für die Kündigung Ihrer Patenschaft. Für diesen Fall möchten wir Sie darum bitten, das Dokument mit der Vollmacht auszufüllen und vorab an uns zu senden. Download: Vollmacht zur Änderung meiner Daten durch Dritte

Mit einer Patenschaft verbessern Sie dauerhaft das gesamte Lebensumfeld Ihres Patenkindes, denn die Hilfe einer Patenschaft bezieht über nachhaltige Selbsthilfeprojekte auf den Gebieten Bildung und Ausbildung, Gesundheit, Einkommenssicherung, Wasser, Hygiene und Umwelt, Kinderschutz, Teilhabe von Kindern sowie Katastrophenvorsorge und humanitäre Hilfe auch die Familie und die Gemeinde Ihres Patenkindes mit ein. Realisiert werden die Selbsthilfe-Projekte durch einheimische Mitarbeitende zusammen mit der ganzen Gemeinde des Kindes.

Wir vermitteln in folgenden Ländern Patenschaften: Ägypten, Äthiopien, Bangladesch, Benin, Bolivien, Brasilien, Burkina Faso, China, Dom. Republik, Ecuador, EI Salvador, Ghana, Guatemala, Guinea, Guinea-Bissau, Haiti, Honduras, Indien, Indonesien, Kambodscha, Kamerun, Kenia, Kolumbien, Liberia, Malawi, Mali, Mosambik, Myanmar, Nepal, Nicaragua, Niger, Paraguay, Peru, Philippinen, Ruanda, Sambia, Senegal, Sierra Leone, Simbabwe, Sudan, Tansania, Timor-Leste, Togo, Uganda, Vietnam.

Jedes Jahr erhalten unsere Pat:innen einen Fortschrittsbericht, in dem beispielhaft Projekte im Land des Patenkindes beschrieben werden. Im März veröffentlicht Plan International Deutschland einen Jahresbericht zum abgelaufenen Finanzjahr. Dieser gibt detailliert Auskunft, wie und für was die Patenschaftsbeiträge und Einzelspenden verwendet wurden. Mehrmals im Jahr erscheint das Patenschaftsmagazin Plan Post, in dem ausführlich über die Arbeit des Kinderhilfswerks berichtet wird.

Der monatliche Beitrag für eine Kinderpatenschaft beträgt 28,- Euro (das sind nur 0,92 Euro am Tag).

Ihren Patenschaftsbeitrag können Sie steuerlich absetzen. Sie erhalten von uns dafür eine Zuwendungsbestätigung. Überdies können Sie Ihre Kinderpatenschaft jederzeit ohne Angaben von Gründen kündigen.

Pat:innen erhalten zu Beginn Fotos des Patenkindes, die Beschreibung der Lebenssituation, Informationen zu dem Land sowie eine persönliche Patenmappe mit allen wichtigen und interessanten Informationen. Weiter erhalten Sie jährlich Neuigkeiten zur Lebenssituation Ihres Patenkindes, Informationen über Entwicklungen und Projekte im Lebensumfeld des Kindes sowie automatisch im Februar des Folgejahres eine Zuwendungsbestätigung (Spendenbescheinigung) für Ihre Steuererklärung. Zudem senden wir Ihnen mehrmals pro Jahr das Patenschaftsmagazin „Plan Post“ zu, welches einmal jährlich auch unseren Jahresbericht über die Spendenverwendung enthält.

Ja, Sie können eine Patenschaft auch verschenken, zum Beispiel zu Weihnachten, zum Geburtstag, zur Hochzeit, Geburt oder Taufe. Als schenkende Person übernehmen Sie dann die Patenschaftsbeiträge und die von Ihnen beschenkte Person erhält alle Informationen zu der Patenschaft und zum Patenkind. Sie können die Geschenkpatenschaft jederzeit ohne Begründung kündigen. Mehr Informationen: Patenschaft verschenken

Pat:innen gehen keinerlei rechtliche Verpflichtung ein und können die Patenschaft jederzeit beenden - ohne Angabe von Gründen.

Pat:innen aus Deutschland und Österreich bitten wir um die Begleichung der Patenschaftsbeiträge im SEPA-Lastschriftverfahren. Einen Vordruck hierfür finden Sie hier für Deutschland und Österreich.

Sie möchten die Patenschaftsbeiträge lieber per Dauerauftrag oder Überweisung entrichten? Bitte informieren Sie sich hier über unsere Kontoverbindungen.

Empfänger ist jeweils Plan International Deutschland e.V. Bitte geben Sie im Verwendungszweck Ihre Referenz- und Patenkindnummer an.

Pat:innen aus dem sonstigen Ausland bitten wir zur Begleichung ihrer Patenschaftsbeiträge ebenfalls das obige Konto bei der Postbank Hamburg zu nutzen. Sollten Sie die Abbuchung im SEPA-Lastschriftverfahren wünschen, so erkundigen Sie sich bitte im Vorwege bei Ihrem Kreditinstitut, ob und auf welchem Wege dies dort möglich ist.

Pat:innen aus Deutschland und Österreich finden hier das Formular zur Erteilung eines SEPA-Mandats für ihre Patenschaftsbeiträge (Deutschland) und für Österreich zum Ansehen und Herunterladen. Pat:innen aus anderen Ländern bitten wir, sich im Vorwege bei ihrem Kreditinstitut zu erkundigen, ob und auf welchem Wege die Zahlung per Lastschriftmandat dort möglich ist.

Plan International Deutschland e.V. ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Ihr Beitrag ist steuerlich absetzbar. Als Pat:innen erhalten Sie jährlich im Februar automatisch eine Zuwendungsbestätigung (Spendenbescheinigung) für Ihre Steuererklärung.

Unser Team in der Patenaufnahme beantwortet gerne Ihre Fragen rund um unsere Patenschaften. Rufen Sie gerne an: +49 (0)40 60 77 160.