Ihre Patenschaft in Nicaragua hilft aktiv bei der Einforderung der Kinderrechte.
Ihre Patenschaft in Nicaragua hilft aktiv bei der Einforderung der Kinderrechte. © Plan/Jenny Matthews

Patenschaft für Kinder in Nicaragua

Nicaragua zählt nach wie vor zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas. Darüber hinaus bestehen innerhalb der Bevölkerung große Einkommensunterschiede. Wir von Plan International setzen uns dafür ein, dass es zukünftig allen Kindern im Land gleichermaßen gut geht.

Unser Engagement in Nicaragua

Die Länderstrategie von Plan in Nicaragua bildet den Rahmen für eine beständige und kontinuierliche Programmarbeit. Sie wird für einen Zeitraum von mehreren Jahren erstellt und setzt verschiedene Ressourcen ein, um die Lebensumstände und Zukunftsperspektiven von bedürftigen Kindern und ihren Familien zu verbessern:

  • Programmarbeit seit 1994
  • 2015 rund 29.000 Patenkinder
  • Arbeitsschwerpunkte: Gesundheit, Hygiene, sexuelle Gesundheit, Bildung, Kinderschutz, wirtschaftliche Sicherheit, Katastrophenvorsorge

Ja, ich möchte in Nicaragua helfen!

Wie hilft eine Kinderpatenschaft in Nicaragua?

Wir von Plan International setzen uns in Nicaragua dafür ein, dass Kinder gewaltfrei und in einem stabilen Umfeld aufwachsen. Vor allem in ländlichen Regionen fördern wir Mädchen und Jungen der hauptsächlich dort lebenden ethnischen Minderheiten, damit sich auch diese vielfach benachteiligten Kinder gesund entwickeln und sie eine qualifizierte Bildung erhalten. Wir arbeiten daran, den Kindern und ihren Familien wirtschaftliche Perspektiven zu geben und sie vor Naturkatastrophen zu schützen. Auch für eine selbstbestimmte Sexualität von Jugendlichen setzen wir uns ein.

Alison - ein Patenkind aus Nicaragua erzählt

Ja, ich möchte Kindern in Nicaragua helfen!

Aktuelle Programme: Hilfe in Nicaragua

Mit Ihrer Hilfe können wir Kindern in Nicaragua die Chance auf ein besseres Leben geben. Eine Patenschaft fördert Projekte direkt vor Ort und sorgt für die Umsetzung von lebensverbessernden Maßnahmen.

Nicaragua im Überblick

Nicaragua ist das größte und zugleich am dünnsten besiedelte Land Mittelamerikas. Geografisch gliedert sich das Land in drei Zonen: dem dichtbesiedelten Flachland am Pazifik, an das sich eine Vulkankette anschließt, dem von Kaffeeanbau geprägten zentralen Hochland und der Atlantikebene mit tropischem Regenwald. Ein geologischer Graben am Rande des Managua- und Nicaraguasees im Süden führt häufig zu Erdbeben.

Einwohner 6,1 Mio. (Deutschland: 82,7 Mio.)
ø Lebenserwartung 75 Jahre (D: 81 Jahre)
Kindersterblichkeit* 24 von 1.000 (D: 4 von 1.000)
BNE** pro Kopf 1.780 USD (D: 46.100 USD)
Alphabetisierungsrate*** Frauen 89 %, Männer 85 %
Landesfläche 130.700 qkm, (D: 357.050 qkm)
Hauptstadt Managua
Landessprachen Spanisch
Religion Christentum
* pro 1.000 Lebendgeburten
** Bruttonationaleinkommen
*** bei Jugendl. (15–24 Jahre)
Quellen: UNICEF-Report 2015, UNDP „Bericht über die menschliche Entwicklung 2015“, Auswärtiges Amt

Die Geschichte des Landes

Vor der Ankunft der Spanier im frühen 16. Jahrhundert lebten mehrere große indigene Volksgruppen auf dem Gebiet des heutigen Nicaragua. 1821 wurde Nicaragua von Spanien unabhängig und verschiedene Militärdiktaturen wechselten sich ab. Anfang des 20. Jahrhunderts wuchs der US-amerikanische Einfluss. Nach Abzug der US-Amerikaner 1934 beherrschte der Somoza-Clan das Land für 52 Jahre. Ein landesweiter Aufstand führte 1979 zum Sturz des Diktators Anastasio Somoza Debayl und zum Sieg der nicaraguanischen Revolution. In den folgenden Jahren brach ein Bürgerkrieg aus, der erst 1990 beendet wurde.

Die heutige Situation in Nicaragua

Nicaragua weist eine große ethnische und kulturelle Vielfalt auf, zahlreiche indigene Bevölkerungsgruppen leben vor allem im Osten des Landes. Innerhalb der Bevölkerung bestehen große Einkommensunterschiede, etwa die Hälfte lebt in Armut. Besonders den jungen Menschen bieten sich kaum Perspektiven. Das Land gehört zu den ärmsten Lateinamerikas. Seit 2007 ist Daniel Ortega Saavedra, ehemaliger erster Staatschef nach der Revolution, erneut Präsident Nicaraguas. So kehrte er nach 16 Jahren an die Macht zurück. Im November 2011 wurde er zum dritten Mal als Präsident wiedergewählt.

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Ulrich Wickert, Autor

„Die unabhängige und konfessionell nicht gebundene Organisation überzeugt mich durch ihre nachhaltigen Selbsthilfe-Projekte. Deshalb engagiere ich mich für Plan.“

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