Ein Schulabschluss bietet Mädchen in Guatemala neue Zukunftsperspektiven.
Ein Schulabschluss bietet Mädchen in Guatemala neue Zukunftsperspektiven.

Schulabschluss mit Tele-Unterricht

Besonders Mädchen und Frauen wird ihr Recht auf Bildung in Guatemala häufig verwehrt, denn traditionell schicken Eltern mit begrenzten finanziellen Mitteln eher ihre Söhne zur Schule als ihre Töchter. In ländlichen Regionen liegen die Schulen zudem oft weit vom Wohnort der Kinder entfernt. Wir von Plan bringen Lernstoff für weiterführende Schulen in besonders entlegene Gebiete Guatemalas. In der ländlichen Region Jalapa statten wir dafür 29 Teleschulen mit Lernmaterialien aus, unterstützen die Renovierung von Schulräumen und organisieren Fortbildungen für 82 Lehrkräfte.

Ja, ich möchte helfen!
  • DZI-Geprüft: Ihre Hilfe kommt an
  • Steuerlich absetzbar
  • Gefördert durch öffentliche Geber
Mädchen und Jungen Zugang zu Bildung ermöglichen. Helfen auch Sie!

Das Projekt in der Übersicht

Projektregion:
Jalapa

Projektlaufzeit:
Februar 2016 – Januar 2019

Ziel:

Gleichberechtigter Zugang zu qualitativ hochwertiger Sekundarschulbildung

Maßnahmen:

  • Unterstützung von 29 Teleschulen
  • Fortbildungen für 82 Lehrkräfte
  • Ausbau und Renovierung von Klassenzimmern
  • Stärkung von Mädchen, damit sie sich für ihre Rechte einsetzen können
  • Sensibilisierung der Eltern für das Recht auf Bildung

Ja, ich unterstütze dieses Projekt!

Was uns in Guatemala erwartet

Guatemala ist geprägt durch eine Vielzahl von Bevölkerungsgruppen, Sprachen und gesellschaftlichen Strukturen. Rund 40 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner gehören indigenen Bevölkerungsgruppen an. Gleichzeitig gibt es eine große soziale Ungleichheit im Land. Mehr als die Hälfte der Menschen lebt unterhalb der nationalen Armutsgrenze. Landesweit liegt die Alphabetisierungsrate von Erwachsenen bei 78 Prozent, nur 22 Prozent der über 25-Jährigen verfügen über Sekundarschulbildung. Besonders Mädchen und Frauen wird ihr Recht auf Bildung häufig verwehrt, denn traditionell schicken Eltern mit begrenzten finanziellen Mitteln eher ihre Söhne zur Schule als ihre Töchter.

In ländlichen Regionen liegen die Schulen zudem oft weit vom Wohnort der Kinder entfernt. Aus diesem Grund setzt die guatemaltekische Regierung dort vermehrt auf das Modell der „Telesecundaria“, um den Kindern Zugang zu Sekundarschulbildung zu ermöglichen. Bei diesem innovativen Lernmodell unterrichtet eine Lehrkraft mit Hilfe audiovisueller Medien und zugehörigem Lernmaterial mehrere Unterrichtsfächer gleichermaßen, so dass mehr Kinder vom Unterricht profitieren. Allerdings sind die Lernbedingungen oft schwierig: gering ausgebildete Lehrkräfte, zu wenig Unterrichtsmaterial und schlecht ausgestattete Räumlichkeiten behindern die Lernerfolge.

Was wir erreichen wollen

Im Rahmen dieses Projektes wollen wir Mädchen und Jungen Zugang zu hochwertiger Sekundarschulbildung ermöglichen. In der ländlichen Region Jalapa statten wir dafür 29 Teleschulen mit Lernmaterialien aus, unterstützen die Renovierung von Schulräumen und organisieren Fortbildungen für 82 Lehrkräfte. Außerdem nehmen jährlich 150 Mädchen an Schulungen zu Gleichberechtigung und Gender-Themen teil, um ihr Wissen anschließend an andere Jugendliche weiterzugeben. Insgesamt kommt das Projekt rund 1.700 Schülerinnen und Schülern zwischen 13 und 18 Jahren zugute. Das Projekt ist Teil unserer weltweiten Bewegung für die Rechte von Mädchen, Because I am a Girl.

Was wir bisher für den Projekterfolg getan haben

Exemplarische Projektkosten

47 EUR:
Schulung für ein Mädchen für mehr Selbstvertrauen

555 Euro:
Ausstattung einer Schule mit kindgerechtem Mobiliar

9.270 Euro:
Neubau eines Klassenzimmers mit spezieller Tele-Ausstattung

Ja, ich möchte helfen!
Ihre Hilfe kommt an!
  • Projektausgaben (81,8%)
  • Werbeausgaben und Öffentlichkeitsarbeit (12,8%)
  • Verwaltungsausgaben (5,4%)
Interessant? Weitersagen: