Besonders für Mädchen ist das Leben in den Großstädten gefährlich.
Besonders für Mädchen ist das Leben in den Großstädten gefährlich.

Sichere Städte für Mädchen

In den drei Metropolen Delhi, Hanoi und Kampala hat Plan International das “Urban Programme - Sichere Städte für Mädchen und Frauen” ins Leben gerufen. Plan International will mit diesem Projekt mehr Sicherheit für Mädchen in ihrem Wohnumfeld sowie in öffentlichen Bereichen wie Märkten, Parks und Gemeinschaftseinrichtungen schaffen. Mädchen und auch Jungen werden aktiv in die Gestaltung und Entwicklung ihres Stadtteils miteingebunden.

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Das Projekt in der Übersicht

Projektregion:
Hanoi

Projektlaufzeit:
Januar 2016 – Juni 2018

Ziele:

  • erhöhte Sicherheit und mehr autonome Bewegungsfreiheit für Mädchen in Städten
  • besserer Zugang für Mädchen zu öffentlichen Räumen und Plätzen
  • mehr Sicherheit in öffentlichen Verkehrsmitteln
  • mehr Beteiligungsmöglichkeiten für Mädchen bei der Gestaltung und Entwicklung ihrer Stadt

Maßnahmen:

  • Safety Walks, bei denen Jugendliche gefährliche Orte in ihrer Stadt dokumentieren und sie anschließend an die Behörden kommunizieren
  • Zusammenarbeit mit öffentlichen Verkehrsbetrieben für mehr Sicherheit in Bussen und Bahnen
  • Stärkung der Partizipation von Mädchen, damit sie Einfluss auf Politik und Stadtplanung nehmen
  • Gründung von Jugendclubs, in denen Mädchen und Jungen lernen, wie sie sich für ihre Rechte einsetzen

      Ja, ich unterstütze dieses Projekt!

      Was uns in Vietnam erwartet

      Tagtäglich erfahren Mädchen und junge Frauen in Großstädten sexuelle Belästigung, Diskriminierung und Gewalt. In einer Studie, die wir von Plan im Jahr 2012 in den Projektregionen durchführten, berichteten Mädchen von ihrer Angst vor allem in Bussen, auf dunklen Straßen und öffentlichen Plätzen. In Delhi gaben 54 Prozent der Mädchen an, in öffentlichen Verkehrsmitteln oft sexuell belästigt zu werden; in Kampala sagten 80 Prozent der Mädchen, dass sie sich an öffentlichen Plätzen nicht sicher fühlten. Sie verwiesen auch darauf, dass sie kaum Zugang zu Polizei oder Sicherheitskräften hätten. In diesem Kontext haben wir gemeinsam mit unseren Partnern im Februar 2014 das „Urban Programme – Sichere Städte für Mädchen und Frauen“ ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um ein global konzipiertes, lokal durchgeführtes Programm unter dem Dach der Bewegung Because I am a Girl. Im Januar 2016 erarbeiteten wir, basierend auf den guten Ergebnissen und Erfahrungen des Programms, die Ziele und Inhalte für die zweite Phase des Projektes. Sie baut auf den alltäglichen Erfahrungen von Mädchen zwischen 13 und 18 Jahren in Großstädten auf.

      Die Projektziele

      Mit diesem Projekt wollen wir Mädchen stärken, damit sie ihre Rechte einfordern und so für mehr Sicherheit in ihrem Lebensumfeld eintreten können. Gleichzeitig sollen die Möglichkeiten zur Partizipation von Mädchen und Jungen bei der Gestaltung und Entwicklung ihrer Stadt verbessert werden. Der Schwerpunkt der Projektaktivitäten liegt dabei auf den Armenvierteln und Slums der drei Metropolen Delhi, Hanoi und Kampala. Dort, wo Mädchen in beengten Verhältnissen leben und einem besonders hohen Risiko von Gewalt und sexuellen Übergriffen ausgesetzt sind, wollen wir die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sich Mädchen in ihrem Viertel sicher bewegen und ohne Gefahr Bus fahren oder andere öffentliche Verkehrsmittel nutzen können. Rund 7.000 Mädchen und 5.600 Jungen im Alter von 13 bis 18 Jahren wirken aktiv daran mit, Bewohnerinnen und Bewohner für die Gefahren zu sensibilisieren, denen Mädchen in der Stadt ausgesetzt sind.

      Was wir für den Projekterfolg tun

      Aktuelle Projektbeschreibung

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      Ihre Hilfe kommt an!
      • Projektausgaben (81,8%)
      • Werbeausgaben und Öffentlichkeitsarbeit (12,8%)
      • Verwaltungsausgaben (5,4%)
      Interessant? Weitersagen: