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Schulbildung für Kinder in Malawi

Schulbildung für Kinder

An den beiden Grundschulen Mkoma und Malika in Zentral-Malawi fehlen nicht nur Klassenzimmer. Die beiden Schulen haben viel zu wenig Ausstattung, um den mehr als 4.000 Schülerinnen und Schülern angemessene Lernbedingungen zu bieten. Deshalb bauen wir von Plan neue Klassenräume, Sanitäranlagen und Unterkünfte für Lehrkräfte. Gut geschulte Lehrerinnen und Lehrer und kindgerechte Lernmaterialien sollen den Mädchen und Jungen zu einem erfolgreichen Schulabschluss verhelfen.

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Was uns in Malawi erwartet

In Malawi herrschen in vielen Schulen erschwerte Lernbedingungen. Die meisten Klassen sind überfüllt, es gibt zu wenig Tische und Stühle und es mangelt an ausreichend Lehrmaterial. Nur ein Teil der Kinder schließt die Grundschule nach den vorgeschriebenen acht Jahren auch erfolgreich ab.

Dies gilt auch für die beiden Schulen Mkoma und Malika in der Projektregion Lilongwe. Beide Schulen haben zu wenig Klassenzimmer und Sanitäranlagen. Durchschnittlich sitzen 160 Kinder in einer Klasse. Ein Großteil der Schülerinnen und Schüler muss auf dem Boden sitzen und für manche Klassen findet der Unterricht auch ganz im Freien statt.

Das Projekt unterstützt folgende Ziele für nachhaltige Entwicklung:

SDG3
Gesundheit und Wohlergehen
Hochwertige Bildung
Hochwertige Bildung
SDG5 Geschlechtergleichheit
Geschlechtergleichheit
SDG 6
Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen

Unsere Projektziele

Mit diesem Projekt wollen wir die Lernbedingungen an den zwei Grundschulen Mkoma und Malikha im Projektgebiet Lilongwe verbessern und für die derzeit rund 4.000 Schülerinnen und Schüler ein sicheres und kindgerechtes Lernumfeld schaffen. So sollen mehr Kinder, insbesondere Mädchen, die Schule erfolgreich abschließen können. Auch die Qualität des Unterrichts soll verbessert werden.

An den Schulen werden zehn neue Klassenzimmer, sanitäre Anlagen und acht Unterkünfte für Lehrkräfte gebaut. 15 bestehende Klassenzimmer werden renoviert. Zudem richten wir neue Wasserversorgungssysteme ein und statten die Schulen mit Lehrmaterialien und Möbeln aus. Um die Unterrichtsqualität zu verbessern, nehmen 60 Lehrkräfte und das Schulmanagement an Fortbildungen teil. 

Was wir bisher für den Projekterfolg getan haben

Der Bau von sechs neuen Klassenzimmern an der Mkoma-Grundschule ist inzwischen abgeschlossen. Sie bieten 280 Schülerinnen und 245 Schülern eine sichere und kinderfreundliche Lernumgebung. Zuvor wurden die Kinder oft draußen unterrichtet, wo sie keinen Schutz vor Regen, Wind oder starkem Sonnenschein hatten. Nun, in den neuen Klassenräumen, können sie sich gut auf den Unterricht konzentrieren.

Zusätzlich haben wir die beiden Projektschulen mit 600 Schultischen und Bänken sowie acht Lehrerpulten und Stühlen ausgestattet. An Lehrmaterial wurden unter anderem 320 Schulbücher, Landkarten und Rechentabellen bereitgestellt. Auf Wunsch der Projektgemeinde konnten wir an der Malika-Schule auch ein neues Büro für die Lehrkräfte bauen. Das Büro hilft den Lehrerinnen und Lehrern bei der Unterrichtsvorbereitung und schützt sie vor schwierigen Wetterbedingungen.

An der Malika-Grundschule wurden die neuen Unterkünfte für Lehrkräfte an die Wasserversorgung angeschlossen. Außerdem wurden ein weiterer Wassertank sowie zwei Standrohre zur Wasserentnahme für die Schülerinnen und Schüler installiert. An der Mkoma-Schule gibt es jetzt zusätzlich zum Anschluss an die lokale Wasserleitung auch einen Wassertank, der bis zu 10.000 Liter fasst. So hat die Schule selbst dann noch Wasser, wenn die lokale Versorgung  unterbrochen sein sollte.

Für viele Schülerinnen stellt ihre Menstruation ein Problem in der Schule dar, da sie sich keine Binden oder Tampons leisten können. Sie können auch nicht offen über das Thema sprechen, weil die Menstruation mit Tabus behaftet ist. Deshalb vermeiden die meisten Mädchen in dieser Zeit den Schulbesuch und verpassen so jeden Monat rund eine Woche Unterricht.

Um den Schülerinnen der beiden Projektschulen auch während ihrer Menstruation den Schulbesuch zu ermöglichen, haben wir einen Kurs zur Anfertigung von waschbaren Binden aus Stoff durchgeführt. 40 Mädchen und 16 Mitglieder der Müttergruppen nahmen daran teil. Ausgestattet mit einem Starter-Set bestehend aus Stoff, einer Schere und Nadeln können die Kursteilnehmerinnen nun selbstständig wiederverwendbare Binden anfertigen und dieses Wissen auch an andere Mädchen und Mütter weitergeben.

Schülerinnen und Schüler haben im Rahmen des Projektes an beiden Schulen Bäume gepflanzt, die sich gut entwickeln und in wenigen Jahren Schutz vor Wind und Wetter bieten werden. Beide Schulen organisierten die Aufzucht und Pflege der Pflanzen sehr gut, weshalb wir sie nicht nur mit Setzlingen sondern auch mit Saatgut unterstützten. Insgesamt zog die Mkoma-Schule bereits 4.500 und die Malikha-Schule 5.000 Setzlinge heran.

Im Berichtszeitraum (Januar - Dezember 2019) haben 20 Lehrkräfte der beide  Projektschulen eine Schule im Bezirk Mzimba besucht. Diese war ausgewählt worden, weil sie in den vergangenen fünf Jahren sehr gute Leistungen bei den Abschlussprüfungen der Schülerinnen und Schüler und ein gutes Management gezeigt hatte. Der Besuch inspirierte die Lehrkräfte der Mkoma-Schule, ein Zwei-Schichten-System für ihre Klassen einzuführen, um auf diese Weise die Klassengröße zu halbieren und die Unterrichtsqualität zu steigern. Dank der neuen Klassenräume kann dieses Zwei-Schichten-System nun umgesetzt werden.

Um die Fähigkeiten der heranwachsenden Mädchen und Jungen zu stärken, führten wir an beiden Projektschulen Trainings zu Lebens- und Alltagskompetenzen durch. Ursprünglich hätten an dieser Schulung nur 160 Schülerinnen und Schüler teilnehmen sollen – die Nachfrage war allerdings so hoch, dass insgesamt 252 Kinder und Jugendliche, darunter 176 Mädchen, mitmachten. Das Training zielte vor allem darauf ab, die Mädchen und Jungen zu kritischem und kreativem Denken anzuregen und ihre Kompetenzen zu Methoden der Problemlösung und Entscheidungsfindung zu stärken. Die Schülerinnen und Schüler wurden ermutigt, das neu erworbene Wissen auch mit ihren Freunden und Klassenkameraden zu teilen.

 

Prüfung und Bewertung der Projektaktivitäten

Während der gesamten Laufzeit des Projektes finden regelmäßige Treffen aller beteiligten Partner statt. Dort werden die Projektfortschritte besprochen, gewonnene Erfahrungen ausgetauscht und nötige Korrekturen bei der Umsetzung der Maßnahmen vorgenommen. Zur Hälfte der Laufzeit und nach Beendigung des Projektes wird eine ausführliche Evaluierung durchgeführt.

Ihre Hilfe kommt an!
  • Projektausgaben (81,22%)
  • Werbeausgaben und Öffentlichkeitsarbeit (13,65%)
  • Verwaltungsausgaben (5,13%)
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  • TÜV NORD
  • eKomi Kundenauszeichnung in Gold
Dieses Projekt wird unterstützt von:
Santander Consumer Bank
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Mario Götze ist Plan-Pate und fördert verschiedene Projekte mit Plan.
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