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Schulbildung für Kinder in Malawi

Schulbildung für Kinder

An den beiden Grundschulen Mkoma und Malika in Zentral-Malawi fehlen nicht nur Klassenzimmer. Die beiden Schulen haben viel zu wenig Ausstattung, um den mehr als 4.000 Schülerinnen und Schülern angemessene Lernbedingungen zu bieten. Deshalb bauen wir von Plan neue Klassenräume, Sanitäranlagen und Unterkünfte für Lehrkräfte. Gut geschulte Lehrerinnen und Lehrer und kindgerechte Lernmaterialien sollen den Mädchen und Jungen zu einem erfolgreichen Schulabschluss verhelfen.

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Das Projekt in der Übersicht

Projektregion:
Lilongwe

Projektlaufzeit:
Juni 2017 - Juni 2020

Ziele:

  • ein verbessertes Lernumfeld und qualitativ guter Unterricht für mehr als 4.000 Schülerinnen und Schüler
  • erhöhtes Bewusstsein in den Gemeinden für die Bedeutung von Bildung

Maßnahmen:

  • Bau von Klassenzimmern, Lehrerunterkünften und Sanitäranalagen
  • Ausbau der Wasserversorgung
  • Austattung mit Möbeln und Lehrmaterial
  • Fortbildungen für Lehrkräfte zu kindgerechten Lehrmethoden und Gleichberechtigung

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Was uns in Malawi erwartet

Für den Besuch der achtjährigen Grundschule werden in Malawi keine Schulgebühren erhoben. Jedoch schließt nur ein Teil der Kinder die Schule erfolgreich ab. Überfüllte Klassen, fehlende Möbel und der Mangel an Lehrmaterialien beeinträchtigen die Lernbedingungen. Auch an den beiden Grundschulen Mkoma und Malika im Projektgebiet Lilongwe fehlt es an Räumlichkeiten. In Mkoma stehen für die 2.574 Schülerinnen und Schüler nur 16 Klassenzimmer zur Verfügung – das sind durchschnittlich 160 Kinder pro Klassenraum. Der Großteil der Mädchen und Jungen sitzt auf dem Boden, teilweise muss der Unterricht auch im Freien stattfinden. Die Situation an der Malika-Grundschule ist ähnlich. Beide Schulen haben keine angemessenen Sanitäranlagen. Besonders die Mädchen leiden darunter. Zwar gibt es für die 1.279 Schülerinnen an der Mkoma-Grundschule zehn Latrinen. Türen, die die Privatsphäre der Mädchen schützen, haben diese jedoch nicht.

Unsere Projektziele

Mit diesem Projekt wollen wir die Lernbedingungen an den zwei Grundschulen Mkoma und Malikha im Projektgebiet Lilongwe verbessern und für die derzeit rund 4.000 Schülerinnen und Schüler ein sicheres und kindgerechtes Lernumfeld schaffen. So sollen mehr Kinder, insbesondere Mädchen, die Schule erfolgreich abschließen können. Auch die Qualität des Unterrichts soll verbessert werden.

An den Schulen werden zehn neue Klassenzimmer, sanitäre Anlagen und acht Unterkünfte für Lehrkräfte gebaut. 15 bestehende Klassenzimmer werden renoviert. Zudem richten wir neue Wasserversorgungssysteme ein und statten die Schulen mit Lehrmaterialien und Möbeln aus. Um die Unterrichtsqualität zu verbessern, nehmen 60 Lehrkräfte und das Schulmanagement an Fortbildungen teil. 

Was wir bisher für den Projekterfolg getan haben

Seit Januar 2018 laufen die Bauarbeiten für die kindgerechten Klassenräume. An der Malikha-Grundschule wurden zwei der vier geplanten Klassenräume bereits fertiggestellt. In Mkoma liefen zum Zeitpunkt der Berichterstellung die Vorbereitungen für den Bau von sechs Klassenräumen. Entgegen der ursprünglichen Planung wird das Gebäude dort nicht über zwei Stockwerke errichtet, sondern eingeschossig gebaut, gemäß den Plänen des lokalen Bildungsministeriums.

Damit alle Klassenräume der Schulen ansprechend und einheitlich gestaltet sind, waren für die Sommerferien Renovierungsarbeiten auch an den bereits bestehenden Klassenzimmern geplant. So sollen dort Reparaturen an Dächern und Türen, der Einbau zusätzlicher Fenster, Malerarbeiten sowie der Bau von barrierefreien Zugängen zu den Klassenräumen stattfinden.

Die Bauarbeiten für die acht Unterkünfte der Lehrkräfte werden in den kommenden Monaten abgeschlossen sein. Zum Zeitpunkt der Berichterstellung arbeitete die Baufirma gerade an den Wasser- und Elektronikanschlüssen sowie am Verputzen der Häuser. 

Mit den vor einem halben Jahr errichteten Sanitäranlagen haben sich die Hygienebedingungen an den Schulen deutlich verbessert. 280 Kinder profitieren davon. Insbesondere die drei neuen Waschräume für Mädchen haben dazu geführt, dass die Mädchen nun ausreichend Privatsphäre haben und auch während ihrer Periode die Schule besuchen.

In einer Hygieneschulung lernten 42 Schülerinnen und Schüler die hygienische Benutzung der neuen Sanitäranlagen und Waschräume. Dabei erfuhren sie, wie wichtig es ist, die Toiletten und Waschräume sauber zu halten. So können die Kinder selbst dazu beitragen, sich vor ansteckenden Krankheiten, wie beispielsweise Durchfallerkrankungen, zu schützen. 

Für die Begrünung der Schulhöfe haben die Kinder an beiden Schulen jeweils 500 Bäume gepflanzt. Im kommenden Jahr werden sie in ihren neu gegründeten Umweltkomitees noch weitere Setzlinge aufziehen und anpflanzen. Die Bäume sollen vor starkem Wind auf dem Schulhof schützen und Schatten in den Pausen spenden. Im Juni 2018 nahmen 133 Schülerinnen und Schüler an Trainings zu den Themen Klima- und Umweltschutz teil. Dabei entwarfen sie Aktionspläne, um auch zukünftig den Umweltschutz an ihren Schulen weiter zu stärken.

30 Eltern und Lehrkräfte beschäftigten sich in einem sechstägigen Training mit den Bedürfnissen und Rechten von Kindern, insbesondere mit dem Recht auf Bildung. Dabei ging es vor allem um die Verantwortung, die sie selbst haben, sich für eine gute Schulbildung der Kinder einzusetzen. Im Rahmen von Eltern-Lehrer-Vereinigungen und Mütterklubs engagieren sie sich, um gemeinsam die Unterrichtsqualität und das Lernumfeld zu verbessern und die Kinder zu fördern.

Prüfung und Bewertung der Projektaktivitäten

Während der gesamten Laufzeit des Projektes finden regelmäßige Treffen aller beteiligten Partner statt. Dort werden die Projektfortschritte besprochen, gewonnene Erfahrungen ausgetauscht und nötige Korrekturen bei der Umsetzung der Maßnahmen vorgenommen. Zur Hälfte der Laufzeit und nach Beendigung des Projektes wird eine ausführliche Evaluierung durchgeführt.

Projektberichte

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  • Beste Website des Jahres 2016 in der Kategorie Wohltätigkeitsorganisationen
  • Transparenzpreis von PricewaterhouseCoopers 2012
Dieses Projekt wird unterstützt von:
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