Sauberes Trinkwasser ist ein wertvolles Gut in der äthiopischen Region Amhara. © Plan

Projekt: Wasser für Äthiopien

Wasser ist ein starker Entwicklungsfaktor für die äthiopische Region Amhara und die dort lebenden Kinder. Mit einem Projekt arbeiten wir von Plan International in der Region daran, eine Versorgung mit sauberem Trinkwasser zu gewährleisten und die Hygienesituation nachhaltig zu verbessern. Dazu fördern wir Infrastrukturmaßnahmen und führen Trainings und Schulungen für die Projektbeteiligten durch. Mit diesem Projekt erreichen wir rund 20.000 Menschen.

Kürzere Wege und verbesserter Wasserhaushalt

Da sich in Äthiopien traditionell Mädchen und Frauen um die Wasserbeschaffung kümmern, bedeuten kürzere Wege effektiv: Mädchen haben Zeit, am Schulunterricht teilzunehmen und Frauen können zum Beispiel einem Beruf nachgehen. Deshalb legen wir neue Wasserentnahmestellen an und richten ein Leitungssystem ein. Zugleich verbessern wir die Hygienesituation der dort lebenden Menschen, indem wir Latrinen in Häusern und Schulen schaffen. Separate Viehtränken schützen die Entnahmestellen zudem vor Verunreinigung.

Das vernetzte Miteinander

Mit Sensibilisierungskampagnen informieren wir die Gemeinden über die Zusammenhänge von Hygiene, sauberem Wasser und Krankheitsübertragungen. Gemeindemitglieder lernen zudem, zukünftige Hygieneprogramme selbst zu organisieren und umzusetzen. Zusätzlich bilden wir Gemeindemitglieder, zur Hälfte Frauen, zu Pumpenwärterinnen und -wärtern aus und sichern so die Wasserversorgung für die Zukunft. Das ist Hilfe zu nachhaltiger Selbsthilfe.

Weitere Informationen zum Projekt „Wasser für Äthiopien“ finden Sie in unserem 4. Zwischenbericht.

Neu

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Aktuelle Situation in Äthiopien

Aufgrund der schlimmsten Dürre seit Jahrzehnten hat Plan International seine Nothilfe-Maßnahmen in Äthiopien aufgenommen. Nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) sind über zehn Millionen Äthiopier schon seit mindestens einem Jahr von Lebensmittelverteilungen abhängig. 2,2 Millionen Kinder unter fünf Jahren sind mangelernährt und 450.000 äthiopische Mädchen und Jungen brauchen dringend medizinische Behandlung.

„Die Weltgemeinschaft darf diese Katastrophe nicht vergessen“, sagt Maike Röttger, Vorsitzende der Geschäftsführung von Plan International Deutschland nach einem Besuch in dem besonders stark von der Krise betroffenen Norden Äthiopiens.



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Dieses Projekt wird unterstützt von:
David Storl Kugelstoß-Leichtathlet Weiterlesen
Verena Sailer Sprint-Leichtathletin Weiterlesen
Tatjana Pinto Sprint-Leichtathletin Weiterlesen
Björn Otto Stabhochsprung-Leichtathlet Weiterlesen
Sosthene Moguenara Weitsprung-Leichtathletin Weiterlesen
Sabrina Mockenhaupt Langstreckenlauf-Leichtathletin Weiterlesen
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