Unterernährung trägt jährlich zum Tod von 2,9 Millionen Kindern unter fünf Jahren bei – mehr als 45 Prozent aller Sterbefälle von Kindern weltweit. © Erik Thallaug/Plan
Unterernährung trägt jährlich zum Tod von 2,9 Millionen Kindern unter fünf Jahren bei – mehr als 45 Prozent aller Sterbefälle von Kindern weltweit. © Erik Thallaug/Plan
27.05.2015

Zusammen gegen Armut

„United against Poverty –Zusammen gegen Armut“ – diese Botschaft richtet Plan International Deutschland zusammen mit Amref Health Africa, Deutsche Welthungerhilfe, Global Citizen, ONE, Save the Children International und World Vision am 6. Juni 2015 auf dem Münchner Königsplatz an die G7-Staaten.

Am 7. und 8. Juni kommen die Staats-und Regierungschefs der sieben wichtigsten Industrienationen auf Schloss Elmau zusammen, um über die zentralen Themen der internationalen Gemeinschaft zu sprechen. 2015 ist ein wichtiges Jahr in der Entwicklungszusammenarbeit: In einer Reihe von Konferenzen werden Eckpunkte festgelegt, die viele globale Fragen wie Armutsbekämpfung und Klimaschutz für die nächsten 15 Jahre entscheidend bestimmen werden.

Um dem Thema extreme Armut eine besondere Relevanz zu geben, wollen die Nichtregierungsorganisationen von „United against Poverty –Zusammen gegen Armut“ vorab eine klare Botschaft an die Entscheider richten: Nur gemeinsam kann das globale Problem von Armut und Hunger gelöst werden. Die Regierungschefs sind angehalten, konkrete Entscheidungen zu treffen, die Entwicklungsländer dabei unterstützen, extreme Armut, Hunger, Diskriminierung und vermeidbare Krankheiten zu überwinden. Das Kinderhilfswerk Plan International fordert, dass insbesondere die Themen Mütter/Frauen-, Kinder- und Jugendgesundheit einschließlich sexueller und reproduktiver Gesundheit und Rechte, ein Ende von Aids bis 2030 und der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria auf die politische Agenda der G7 mit aufgenommen werden.

Hand in Hand gegen Armut

Prominente Unterstützerinnen und Unterstützer wie Plan-Patin Marie-Luise Marjan fordern mehr Mut für eine bessere Welt. Gemeinsam mit Gästen aus aller Welt wollen Stars wie Usher, Michael Mittermeier und Jan Josef Liefers zu mehr Einsatz im Kampf gegen Armut aufrufen. Auch bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur, darunter die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Claudia Roth, Bundesentwicklungsminister Gerd Müller und Ellen Johnson Sirleaf, Friedensnobelpreisträgerin und Präsidentin Liberias sind vor Ort, um unmittelbar vor Beginn des G7-Gipfels auf den Kampf gegen Armut, Hunger und vermeidbare Krankheiten aufmerksam zu machen.

Alle Informationen zu der Veranstaltung gibt es auf der Kampagnen-Website.


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