Der Zugang zu Wasser ist für viele Mädchen und Jungen weltweit beschwerlich, wie für diese Kinder in Timor Leste. © Plan/Richard Wainwright
21.03.2014

Weltwassertag 2014

Am 22. März ist Weltwassertag. Der UN-Tag macht darauf aufmerksam, dass immer noch 768 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben. Allein 4.000 Kinder sterben täglich an den Folgen von verschmutzem Wasser. Mit der Einrichtung solarbetriebener Pumpsysteme und sanitärer Anlagen sowie durch Hygiene-Schulungen verhilft Plan Familien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu ihrem Grundrecht.

Das Motto des diesjährigen Weltwassertags ist das Thema "Wasser und Energie". In mehreren Regionen der Erde zeichnet sich eine ernste Wasserkrise ab, viele von Plans Programmländern sind betroffen. Dabei ist das Recht auf Wasser ein Menschenrecht. Doch 768 Millionen Menschen weltweit haben immer noch keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und 2,5 Milliarden Menschen müssen ohne ausreichend sanitäre Grundversorgung auskommen.

Besonders Kinder gehören zu den Leidtragenden
Allein 4.000 Kinder sterben täglich an vermeidbaren Durchfallerkrankungen, verursacht durch verschmutztes Wasser und mangelnde sanitäre Einrichtungen. Bis zu 40 Milliarden Arbeitsstunden werden jedes Jahr für das Holen von Wasser benötigt, vor allem von Frauen und Mädchen, die oft weite Strecken unter beschwerlichen Umständen zurücklegen müssen.

Sanitäre Grundversorgung und Hygiene-Schulungen
Plan fördert Wasserprojekte in seinen 50 Programmländern in Afrika, Asien und Lateinamerika und verschafft den Mitgliedern der Gemeinden Zugang zu Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung, etwas durch den Bau von Brunnen und Latrinen oder die Bereitstellung solarbetriebener Pumpsysteme. Darüber hinaus schult Plan in den Gemeinden Kinder und Erwachsene im Bereich  Hygiene und Umweltschutz. Zum Beispiel in Kambodscha, wo Plan 2013 gemeinsam mit den Dorfbewohnen und lokalen Behörden über 187 Wasserfiltersysteme in Schulen und Gemeinden installierte und parallel dazu Hygiene-Schulungen durchführte. Insgesamt profitierten dort letztes Jahr über 15.000 Menschen von Plans Maßnahmen.


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