Maike Röttger, Vorsitzende der Geschäftsführung von Plan International Deutschland, Plan-Patin Marion Kracht, Carina Gödecke, Präsidentin des Landtags NRW und Daniela Jansen, Vorsitzende Ausschuss für Frauen, Gleichstellung und Emanzipation (v.l.n.r
Maike Röttger, Vorsitzende der Geschäftsführung von Plan International Deutschland, Plan-Patin Marion Kracht, Carina Gödecke, Präsidentin des Landtags NRW und Daniela Jansen, Vorsitzende Ausschuss für Frauen, Gleichstellung und Emanzipation (v.l.n.r.). ©Bernd Schälte/Plan
20.10.2015

Welt-Mädchentag 2015: Plan International stellt Bericht zur Situation von Mädchen auf der Welt im Landtag Nordrhein-Westfalen vor

Hamburg/Düsseldorf, 20.Oktober 2015 – Bis Ende 2015 werden voraussichtlich in zwei Drittel aller Länder der Welt gleich viele Mädchen und Jungen zur Grundschule gehen. Dieser ermutigenden Zahl steht gegenüber, dass Mädchen nach wie vor massive Diskriminierung und Gewalt erfahren. Das ist das Ergebnis des neuen Plan-Berichts „Das ‚Unfinished Business‘ der Mädchenrechte: Packen wir es an!“ Maike Röttger, Vorsitzende der Geschäftsführung von Plan International Deutschland, und die Schauspielerin Marion Kracht haben den Bericht im Landtag Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf vorgestellt. Er zeigt, wie stark Mädchen und junge Frauen diskriminiert werden: Jedes Jahr werden 15 Millionen Mädchen vor ihrem 18. Lebensjahr verheiratet. 62 Millionen Mädchen im Grund- und unteren Sekundarschulalter gehen nicht in die Schule. Für ein Mädchen in Südsudan ist es drei Mal wahrscheinlicher, an den Folgen von Schwangerschaft und Geburt zu sterben, als die Grundschule abzuschließen.

Maike Röttger: „Die Vereinten Nationen haben die Stärkung von Mädchen und Frauen zu einer Priorität der neuen Nachhaltigkeits- und Entwicklungsziele (SDGs) gemacht. Mit gutem Grund: Eine gerechte Welt können wir nur dann erreichen, wenn Mädchen und Frauen gleichberechtigt sind und wenn ihre Rechte nicht nur auf dem Papier stehen, sondern real gelebt werden können.“

Carina Gödecke, Präsidentin des Landtags NRW: „Mit dem aktuellen ,Because I am a Girl‘-Report zeigt Plan die Entwicklungschancen auf, die mit einer verbesserten Gleichberechtigung von Mädchen einhergehen. Das ist auch für uns Parlamentarierinnen und Parlamentarier hier in Nordrhein-Westfalen ein weiterer Ansporn, sich für die Verbesserung der Chancengleichheit einzusetzen. Das muss unser gemeinsames Ziel sein.“

Die Schauspielerin Marion Kracht setzt sich seit Jahren für Plans „Because I am a Girl“-Kampagne für Mädchenrechte ein: „Ich habe in vielen Ländern auf der Welt erlebt, dass Mädchen unter Gewalt leiden, dass sie früh verheiratet werden und seltener zur Schule gehen können. Wir müssen alles dafür tun, dass sich das rasch ändert.“

Der vollständige Bericht kann auf englisch hier heruntergeladen werden.

Weitere Informationen und Fotos über:
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