Mit dem Journalistenpreis der Ulrich Wickert Stiftung werden jährlich die besten Berichte und Reportagen zum Thema Kinderrechte ausgezeichnet. © Plan International
Mit dem Journalistenpreis der Ulrich Wickert Stiftung werden jährlich die besten Berichte und Reportagen zum Thema Kinderrechte ausgezeichnet. © Plan International
21.09.2017

Ulrich Wickert Preis für Kinderrechte live im Internet

Mit dem Journalistenpreis seiner Stiftung würdigt Ulrich Wickert am 28. September 2017 bereits zum sechsten Mal herausragende Reportagen zum Thema Kinderrechte. Die Veranstaltung wird live im Internet übertragen.

Medienbeiträge über die Situation von Kindern in Entwicklungsländern sind rar. Um dies zu ändern, vergibt Ulrich Wickert einmal jährlich einen Journalistenpreis zum Thema Kinderrechte. In diesem Jahr wurden 98 Medienbeiträge aus 16 Ländern für die vier Auszeichnungen eingereicht.

Die festliche Veranstaltung wird live im Internet übertragen. Den Link zum Live-Stream finden Sie am 28. September auf unserer Webseite. Parallel dazu wird auf Twitter unter dem Hashtag #UlrichWickertPreis und auf Instagram live von der Veranstaltung berichtet. Wir laden Interessierte ein, sich unter diesem Hashtag interaktiv an der Veranstaltung zu beteiligen.

Die Jury wählte in diesem Jahr drei Finalisten für die Ehrung mit dem Preis Deutschland / Österreich aus:
•    Sabine Bohland: „Kenia: Mutiger Kampf gegen grausames Ritual“, NDR Weltbilder
•    Lena Niethammer: „Feind im Kind“, Berliner Zeitung
•    Linda Tutmann: „Töchter gehören in die Schule“, Chrismon (Fotos: Anne Ackermann),

Weitere vier Beiträge sind für den Peter Scholl-Latour Preis zur Berichterstattung über das Leid von Menschen in Krisen- und Konfliktgebieten nominiert:
•    Naima El Moussaoui, Lukas Roegler: „Der Traum von Sicherheit. Was Frauen auf der Flucht erleiden”, WDR Die Story
•    Katrin Kuntz: „Die Kinder des IS“, Der Spiegel (Fotos: Maria Feck)
•    Julia Leeb: „Im Schmerzensreich”, Süddeutsche Zeitung Magazin
•    Michael Obert: „Der Fluchtpunkt”, Süddeutsche Zeitung Magazin (Fotos: Matthias Ziegler)

Den Preis International erhält Kadiatou Touré, Fernsehreporterin von Radio Télévision Guinéenne, für ihren Beitrag „Kolian Toly: Weibliche Genitalverstümmlung im Land der Kissi“. Den Sonderpreis für ein Kinder- und Jugend-Medienprojekt bekommt der "Girls Empowerment Club" in Epworth, Simbabwe.

Alle Finalisten sind am 28. September 2017 nach Berlin eingeladen, wo die Siegerinnen und Sieger auf der Preisverleihung bekannt gegeben und geehrt werden. Der Journalistenpreis ist in den vier Sparten mit je 6.000 Euro dotiert.

Ulrich Wickert unterstützt die Projekte des Kinderhilfswerks Plan International seit 1995 und ist ehrenamtliches Mitglied des Kuratoriums der deutschen Organisation. 2011 gründete er die Ulrich Wickert Stiftung, die den Journalistenpreis vergibt. Peter Scholl-Latour war Gründungs- und Kuratoriumsmitglied von Plan International Deutschland. Der Sonderpreis mit seinem Namen wird in Ehren an das besondere Engagement des Verstorbenen vergeben.


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