Die Monsunperiode sorgt immer wieder für Tod und Zerstörung. © Plan
Die Monsunperiode sorgt immer wieder für Tod und Zerstörung. © Plan
29.05.2017

Überflutungen in Sri Lanka

Der Monsun hat in Sri Lanka zu den schwersten Überschwemmungen seit 14 Jahren geführt. Mindestens 150 Menschen kamen bei der Naturkatastrophe ums Leben. 

Sintflutartige Regenfälle hatten am vergangenen Freitag im Westen und Süden Sri Lankas zahlreiche Erdrutsche und Überschwemmungen ausgelöst. Dabei wurden etwa 2000 Häuser beschädigt oder vollständig zerstört. Mehr als 100.000 Menschen sind nun obdachlos. Eine halbe Million Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen und sind nun auf Hilfe angewiesen. Noch immer werden mehr als 100 Menschen vermisst und Dutzende Verletzte werden in Krankenhäusern behandelt. Am heftigsten von den Unwettern betroffen sind die Gebiete im Südwesten der Tropeninsel im Indischen Ozean, aber auch die Hauptstadt Colombo leidet unter Überflutungen. Stellenweise fiel innerhalb von 24 Stunden so viel Regen wie sonst durchschnittlich in einem Jahr.


Das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten hat in Abstimmung mit dem Ministerium für Katastrophenmanagement an die UNO, die International Search and Rescue Advisory Group (INSARAG) und die Nachbarländer appelliert, um den Betroffenen schnellstmöglich Hilfe zukommen zu lassen. Plan International Sri Lanka beobachtet diese Situation zusammen mit der Regierung und anderen humanitären Organisationen im Land. In den von den Fluten betroffenen Distrikten liegen keine Programmgebiete von Plan. Alle Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Patenkinder sowie ihre Familien sind sicher.


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