Tausende Frauen und Männer fliehen vor den politischen Unruhen in Burundi in die Nachbarländer Ruanda und Tansania. Foto: Plan/Sala Lewis
Tausende Frauen und Männer fliehen vor den politischen Unruhen in Burundi in die Nachbarländer Ruanda und Tansania. Foto: Plan/Sala Lewis
28.12.2016

Tansania: Hilfe für Flüchtlinge aus Burundi

Plan International Deutschland und das Auswärtige Amt (AA) haben gemeinsam ein Projekt gestartet, um junge Flüchtlinge aus Burundi zu unterstützen.

Aufgrund politischer Unruhen sind aus dem ostafrikanischen Staat seit April 2015 mehr als 285.000 Menschen in die Nachbarländer geflohen, um dort Zuflucht zu suchen. Allein das an Burundi angrenzende Tansania hat 149.881 Flüchtlinge aufgenommen, darunter 86.781 Kinder.

Ziel des noch bis Januar 2017 laufenden Projektes ist es, den jungen Flüchtlingen gezielt zu helfen. Sie lernen Mechanismen, mit denen sie die Folgen der Flucht besser bewältigen können. So soll das Risiko für Missbrauch und Ausbeutung verringert werden. Im Mai konnten 240 Jugendliche zudem mit einem Training beginnen, das sie auf den Beruf vorbereitet.

Obwohl die Verfassung von Burundi ebenso der Friedensvertrag von Arusha, der das Ende eines zwölfjährigen Bürgerkrieges im Jahr 2005 einleitete, eine dritte Amtszeit verbietet, ließ sich Präsident Nkurunziza sich Ende April von seiner Partei erneut als Kandidat aufstellen. Seitdem rutscht das kleine afrikanische Land immer tiefer in die Krise.


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