Durch Piepenbrocks Unterstützung haben mehrere Gemeinden und Schulen einen sicheren Zugang zu Wasser. © Plan
Durch Piepenbrocks Unterstützung haben mehrere Gemeinden und Schulen einen sicheren Zugang zu Wasser. © Plan
03.06.2016

Tag der Umwelt - erfolgreicher Projektabschluss in Laos

Heute ist Tag der Umwelt! Die wichtigsten Handlungsfelder, auf die damit seit 1972 aufmerksam gemacht werden sollen, sind Klima-, Wald- und Gewässerschutz. Plan integriert diese Themen auch in seine Programme und Projekte. Auch dem Unternehmen Piepenbrock, das ein Plan-Projekt unterstützt, liegen Umweltthemen am Herzen.

So unterstützte das inhabergeführte Familienunternehmen von Februar 2013 bis Februar 2016 das individuelle Wasserprojekt „Piepenbrock Clean Water“ in Laos, das die Wasser- und Hygienesituation vor Ort kontinuierlich verbesserte. In den ländlichen Gebieten von Laos verfügt nur jeder dritte Haushalt über Latrinen. In den Regionen, die abseits des Straßennetzes liegen, hat nur etwa jeder sechste Haushalt Zugang dazu. Auch in  den Schulen mangelt es an Toiletten und sauberem Trinkwasser. Die schlechten hygienischen Bedingungen führen häufig zu Durchfallerkrankungen, die besonders bei Kindern schwere gesundheitliche Folgen haben können. Zudem wissen viele Bewohner zu wenig über Gesundheit und Hygienemaßnahmen, durch die sich die häufigsten Krankheiten vermeiden lassen. Ein fehlendes funktionierendes Wasser- und Abwassersystem ist häufig auch Ursache für Umweltverschmutzungen.

Gemeinsam mit Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern finanzierte Piepenbrock das &bdquoPiepenbrock Clean Water“-Projekt in der Projektregion Pak Tha mit einer Spendensumme in Höhe von insgesamt 100.000 €. Dort liegt der Zugang zu Wasser- und Sanitäranlagen noch unter dem landesweiten Durchschnitt. Die vorhandenen Wassersysteme sind häufig in einem schlechten Zustand und können den Bedarf der wachsenden Bevölkerung nicht decken. Mehr als die Hälfte der Schulen verfügen weder über Trinkwasser- noch über Abwasseranlagen.

Die hügelige Landschaft der Projektregion, im Nordwesten von Laos, ist aber ideal für Wassersysteme, die nach dem Prinzip der Schwerkraft funktionieren. Dabei wird eine Quelle oder ein Fluss an höher gelegener Stelle eingedämmt und umzäunt, um Verunreinigungen zu vermeiden. Das Wasser fließt von dort durch Wasserrohre bergab in einen Tank, in dem es für den Gebrauch gespeichert wird. Von diesem Reservoir aus führen unterirdische Leitungen zu den zentral gelegenen Wasserstellen, an denen die Dorfbewohner das Wasser entnehmen können. Der Vorteil dieses Systems ist, dass keine teuren und wartungsintensiven Pumpen benötigt werden.

So konnten im Rahmen des Projekts zehn Gemeinden und sieben Schulen des Distrikts Pak Tha einen sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglicht werden. Zudem wurden an den Schulen kindgerechte Toiletten und Waschbecken gebaut oder instandgesetzt. Dies ist besonders für die Mädchen von Bedeutung, da sie die Schule nachweislich regelmäßiger besuchen, wenn sie separate Toiletten nutzen können. Auf diese Weise förderte das Projekt auch die Bildungschancen von Mädchen und ihre Gleichberechtigung. Die allgemeine Hygienesituation konnte verbessert und ein wichtiger Beitrag für die Gesundheit der Kinder und Gemeindebewohner sowie zur Erhaltung der Umwelt geleistet werden.


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