Die jungen Männer und Frauen sollen durch dieses Projekt zu Problemlösern in ihrer Gemeinde werden. © Plan International / Anne Ackermann
Die jungen Männer und Frauen sollen durch dieses Projekt zu Problemlösern in ihrer Gemeinde werden. © Plan International / Anne Ackermann
20.02.2017

Smart Up in Uganda

Fast zwei Drittel der Jugendlichen in Uganda sind arbeitslos. Viele von ihnen leben in den ärmsten Bezirken des Landes mit zusätzlichen Problemen wie Kriminalität, Drogenkonsum und Prostitution. Smart Up hilft den jungen Menschen, die Situation in ihrer Gemeinde zu verbessern.

Plan International hat Smart Up-Zentren in vier der am stärksten marginalisierten Distrikte von Uganda eingerichtet, um sichere und inspirierende Räume für die Ausbildung und Förderung junger Männer und Frauen zu schaffen. Das Smart Up Projekt bietet jungen Menschen im Alter von 17 bis 26 Jahren einen Raum, ihre Ideen einzubringen und ihre Gemeinde zu verbessern. In Zusammenarbeit mit UNICEF und der ugandischen Bank wird den Jugendlichen digitales Lerntraining angeboten und sie bekommen Einblicke in die Finanzmathematik. So werden sie zu Problemlösern ihrer Gemeinden.

Laut Isaac Rwotungeyo, dem Smart Up Mentor, sind viele junge Menschen aus Ugandas ärmsten Bezirken arbeitslos und es fehlt ihnen die nötige Unterstützung, um innovative Lösungen ihrer gesellschaftlichen Herausforderungen zu entwickeln. Ziel des Plan-Projektes ist es, über drei Jahre hinweg 10.000 jungen Frauen und Männern mit einer Ausbildung zu erreichen, um ihre Kompetenzen zu entwickeln, ihr Selbstvertrauen zu stärken und sie zu befähigen, ihre Ideen für soziales Unternehmertum, Entwicklung der Gemeinde und Ehrenämter umzusetzen. „Die Jugendlichen sollen selbst Ideen und Lösungen für ihre Probleme entwickeln. Dadurch können sie ihr Talent und Potenzial nutzen“, erklärt Rwotungeyo.


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