In Nepal haben saisonbedingte Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt.
21.08.2014

Schwere Überschwemmungen in Nepal

In Nepal erleben der Mittlere Westen, Westen und die zentralen Regionen anhaltend schwere Regenfälle. Rund zwei Millionen Menschen sind in 28 Distrikten von Überschwemmungen, Erdrutschen und blockierten Straßen betroffen, die von den saisonbedingten Regenfällen verursacht werden.

Landesweit sind mehrere hundert Menschen durch die Überschwemmungen zu Tode gekommen, mehr als 150 werden noch vermisst. Auch Plan-Programmgebiete sind betroffen. Von den 13 Distrikten, in denen Plan arbeitet, sind mit Sindhuli, Rautahat, Banke und Bardiya vier Programmgebiete direkt betroffen. Auch in anderen Teilen Nepals kam es zu Jahreszeiten bedingten Regenfällen. Der Regen hat nun aufgehört, er führte aber zu Hochwasser und Erdrutschen. Da die Stromversorgung gestört ist, ist auch die Telekommunikation stark eingeschränkt. Menschen, die sich vor den Wassermassen in Sicherheit bringen mussten, können nach und nach in ihre Häuser zurückkehren.

Die nepalesische Regierung unterstützt die Überlebenden, gerät dabei aber sowohl bei Bergungsarbeiten, als auch Nothilfe-Maßnahmen an ihre Grenzen. Nun besteht die Sorge, dass sich durch das Hochwasser Krankheiten verbreiten könnten, da die Kanäle überschwemmt wurden und dadurch Abwasser verteilt wurde.

Plan hat zunächst Dinge des täglichen Bedarfs, wie Zelte, Decken, Moskitonetze und Matratzen für das nepalesische Rote Kreuz zur Verteilung in den betroffenen Gebieten zur Verfügung gestellt.

Nothilfe-Maßnahmen in Nepal und anderen Plan-Programmländern werden über den Nothilfe-Fonds finanziert.

Sie können den Nothilfe-Fonds unterstützen:
Plan International Deutschland e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE92251205100009444933
BIC: BFSWDE33HAN
Konto: 9444933
BLZ: 25120510
Stichwort: Nothilfe-Fonds

Oder online.

Sollten uns konkrete Informationen zu Patenkindern und ihren Familien vorliegen, setzen wir uns mit Ihnen in Verbindung.


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