Treffen im Rahmen der Regionalkonferenz: Jan Pörksen, Dr. Ralf Kleindiek, Maike Röttger und Christian Schneider. © Plan International
Treffen im Rahmen der Regionalkonferenz: Jan Pörksen, Dr. Ralf Kleindiek, Maike Röttger und Christian Schneider. © Plan International
16.11.2016

Regionalkonferenz zum Schutz von Flüchtlingen

Die „Initiative zum besseren Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingsunterkünften“ wurde initiiert von „Willkommen bei Freunden - Bündnisse für junge Flüchtlinge“ und tagt heute in Hamburg.

Dr. Ralf Kleindiek, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJ)und Jan Pörksen, Staatsrat der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration in Hamburg, eröffnen die Tagung mit einem Grußwort. Christian Schneider und Nicola Brand von UNICEF starten den Austausch zwischen den zahlreichen Nichtregierungsorganisationen und dem BMFSJ mit einem Vortrag zu Schutzstandards.

In anschließenden Impulsreferaten berichten von Plans weltweiter Arbeit Maike Röttger, Vorsitzende der Geschäftsführung und Claudia Meyerhöfer, Projektreferentin für Kinderschutz. Weitere Beiträge werden von Isabel Said vom Amt für Arbeit und Integration und  Margaretha Kurmann von der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau gehalten. Von der der Johanniter-Unfall-Hilfe sind die Bereichsleiterin der Flüchtlingshilfe, Heike Ruch, und Astrid Maskow, Leiterin Sozialmanagement der Erstaufnahmeeinrichtungen in Hamburg, mit dabei und sprechen über Beispiele aus der Praxis.

Flüchtlingskinder sind besonders gefährdet, Opfer von Gewalt, Ausbeutung und Missbrauch zu werden. Das Modellprojekt zum Schutz von Flüchtlingskindern in Hamburg ist aus diesem Grund Thema eines Workshops der Konferenz. Mit dem im März 2016 gestarteten Projekt schafft Plan International gemeinsam mit der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. die Voraussetzungen für ein sicheres Umfeld in den von den Johannitern betriebenen Zentralen Erstaufnahmeeinrichtungen (ZEA) in Hamburg.


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