Der „Red Hand Day“ am 12. Februar erinnert weltweit an die Situation der Kindersoldaten. © Plan
Der „Red Hand Day“ am 12. Februar erinnert weltweit an die Situation der Kindersoldaten. © Plan
09.02.2016

Plan: Stoppt den Einsatz von Kindersoldaten!

Spitzenkandidatinnen Malu Dreyer und Julia Klöckner aus Rheinland-Pfalz unterstützen Aktion des Kinderhilfswerks mit rotem Handabdruck

Hamburg, 9. Februar 2016  –  Zum Internationalen "Red Hand Day" am 12. Februar macht Maike Röttger, Geschäftsführerin des Kinderhilfswerks Plan International Deutschland, auf den Missbrauch von Mädchen und Jungen aufmerksam, die weltweit als Kindersoldaten rekrutiert werden: "Wir dürfen nicht wegschauen. Minderjährige in bewaffneten Konflikten einzusetzen, ist eine schwere Kinderrechtsverletzung, die wir nicht hinnehmen dürfen." 

Für die Ehrenamtlichen der lokalen Aktionsgruppen des Kinderhilfswerks Plan Anlass, mit der bundesweiten Sammlung symbolischer roter Handabdrücke ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten zu setzen und Politiker vieler Parteien in die Aktion „Rote Hand“ einzu-binden. Im Rathaus in Trier wird die Plan-Aktionsgruppe aus Trier am Freitag die von ihr gesammelten „roten Hände“ an den Oberbürgermeister Wolfram Leibe (SPD) übergeben, darunter auch die handsignierten Abdrücke der beiden Spitzenkandidatinnen Ministerpräsi-dentin Malu Dreyer (SPD) und ihrer Herausforderin Julia Klöckner (CDU), stellvertretende Bundesvorsitzende der CDU und Mitglied im Kuratorium von Plan International Deutschland.

Die von der Plan-Aktionsgruppe in Augsburg gesammelten und an die Landtagsabgeordnete Dr. Simone Strohmayr (SPD) übergebenen roten Hände wurden bereits im Dezember letzten Jahres an Susann Rüthrich (SPD), Vorsitzende der Kinderkommission des Deutschen Bundestages, überreicht. Auch die Plan-Aktionsgruppe in Freiburg hatte im Vorfeld bereits über 1.000 rote Hände an den Bundestagsabgeordneten Matern von Marschall (CDU) übergeben. „Wir freuen uns, dass es unseren Ehrenamtlichen gelungen ist, auch politische Entscheidungsträger mit ins Boot zu holen“, bekräftigt Maike Röttger. „Ihre Unterstützung zeigt, wie wichtig es ist, die Rechte der Kinder und Jugendlichen weltweit einzufordern.“

Über 250.000 Mädchen und Jungen werden weltweit in vielfacher Weise in kriegerischen Auseinandersetzungen eingesetzt: Sie müssen sich an Kampfhandlungen beteiligen, Botengänge oder Kochdienste leisten. Häufig werden sie auch sexuell missbraucht. Der rote Handabdruck ist das Symbol, Nein zu sagen zur Rekrutierung von Kindern und Jugendlichen. Mit Partnern wie der "Aktion Weißes Friedensband" appelliert Plan an Politikerinnen und Politiker in Deutschland, sich stärker für den Schutz von Kindern und Jugendlichen in Kriegs- und Krisengebieten einzusetzen. Seit 2008 unterstützt Plan gemeinsam mit seinen ehrenamtlichen Aktionsgruppen sowie Schulen die Aktion "Rote Hand".

Weitere Hintergründe und Fotos:
•    Kerstin Straub, Abteilungsleiterin Kommunikation, Tel. 040 61140-251
•    Barbara Wessel, Pressereferentin, Tel. 040 61140-204

•    E-Mail: presse@plan.de, Website: www.plan.de


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