Jede Stimme zählt für Menschen in vergessenen humanitären Krisen. © Plan
Jede Stimme zählt für Menschen in vergessenen humanitären Krisen. © Plan
11.05.2017

Plan startet Fotoaktion zu vergessenen Krisen

Am 16. Mai 2017 macht Plan International Deutschland mit einer Fotoaktion in der Hamburger Innenstadt vor dem Mönckebergbrunnen auf vergessene humanitäre Krisen weltweit aufmerksam. Unterstützerinnen und Unterstützer können sich mit einem Knoten fotografieren lassen und das Bild über die sozialen Medien verbreiten. Der Knoten im Taschentuch ist ein Symbol dafür, dass etwas ganz Wichtiges nicht vergessen wird.

Die Fotos werden auf der Kampagnenseite veröffentlicht und sind unter dem Hashtag #nichtvergesser in den sozialen Netzwerken zu finden. Zwei Tage nach der Mitmachaktion findet eine Diskussionsrunde im Haus der Philanthropie statt, auf der die Bilder zu sehen sein werden. Zu Gast dort sind Dr. Bärbel Kofler, Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe, der Chefredakteur Dr. Kai Gniffke von ARD-aktuell, Plan-Programm-Manager Tu (Patrick) Aung aus Myanmar und Teamleiter Disaster Risk Management Rüdiger Schöch von Plan Deutschland.

Die Kampagne #nichtvergesser ist eine gemeinsame Initiative des Auswärtigen Amtes und deutscher humanitärer Hilfsorganisationen. Als vergessene humanitäre Krise definiert ECHO, die Generaldirektion Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission, eine schwere, lang anhaltende humanitäre Krisensituation, bei der die betroffene Bevölkerung keine oder nur unzureichende internationale Hilfe erhält. Zudem ist kein politischer Wille zu erkennen, die Krise zu beenden. Es mangelt auch an medialem Interesse.


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