Für die Studie wurden knapp 1.000 Mädchen zwischen 10 und 19 Jahren zu ihren Situationen in drei Gebieten befragt: Süd Sudan, Bangladesch und der Tschadsee-Region. © Plan International / Saikat Mojumder
Für die Studie wurden knapp 1.000 Mädchen zwischen 10 und 19 Jahren zu ihren Situationen in drei Gebieten befragt: Süd Sudan, Bangladesch und der Tschadsee-Region. © Plan International / Saikat Mojumder
18.09.2018

Plan setzt sich auf UN-Generalversammlung für Stärkung von Mädchen in Krisenregionen ein

Heute, am 18. September, startet die 73. Generalversammlung der Vereinten Nationen im UN-Hauptquartier in New York. Das übergreifende Thema dieser Sitzung ist, die UN für alle Weltbürger bedeutend zu machen: Globale Führungskompetenzen und geteilte Verantwortung für friedliche, gleichberechtigte und nachhaltige Gesellschaften.

Zusammen mit Anne-Birgitte Albrectsen, CEO von Plan International, wird eine Delegation von Plan an Schlüsselveranstaltungen, Diskussionen und Treffen auf höchster Ebene teilnehmen. Auf einer eigenen Veranstaltung am 24. September wird Plan den Abschlussbericht der Studie „Mädchen in Krisenregionen“ vorstellen und seine Agenda zur Förderung und zum Schutz der Rechte von heranwachsenden Mädchen und jungen Frauen in Krisenregionen voranbringen.

Weltweit leben über 48 Millionen Mädchen und Jungen in Krisenregionen. Die Studie zeigt: Heranwachsende Mädchen und junge Frauen sind aufgrund ihres Alters und ihres Geschlechts besonders gefährdet und einem erhöhten Risiko ausgesetzt, zu sterben, gegen ihren Willen verheiratet zu werden, sexualisierte Gewalt erleben, oder dauerhaft die Schule verlassen zu müssen.

Auf Basis der dreiteiligen Studie fordert Plan die internationale Staatengemeinschaft auf, dringende Maßnahmen zum Schutz und zur Stärkung von Mädchen in Krisenregionen zu ergreifen und ihre Teilhabe an Entscheidungen in allen Aspekten der humanitären Hilfeleistungen zu ermöglichen.

Mädchen in Krisenregionen zu schützen, ist ein Schwerpunkt von Plans Arbeit. So ist ein Teil von Plans Nothilfemaßnahmen vor Ort speziell auf die Bedürfnisse von Mädchen und Frauen ausgerichtet, zum Beispiel das Errichten sicherer Waschgelegenheiten oder das Verteilen von Menstruations-Sets.

Bis Dezember werden in unterschiedlichen Sitzungen auf der UN-Generalversammlung Entscheidungen über Frieden und Sicherheit in der Welt sowie über den Eintritt neuer Mitglieder und den UN-Haushaltsplan getroffen. Alle 193 Mitgliedsstaaten - darunter auch Deutschland - werden mit bis zu fünf Vertreterinnen und Vertretern ihres Landes an der Versammlung teilnehmen und haben jeweils eine Stimme.


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