Etwa eine halbe Million Menschen in den Küstengebieten wurden in Sicherheit gebracht. © Plan
Etwa eine halbe Million Menschen in den Küstengebieten wurden in Sicherheit gebracht. © Plan
24.05.2016

Plan International startet Nothilfe nach Zyklon Roanu in Bangladesch

Der Tropensturm Roanu hat in Bangladesch für Überschwemmungen und Erdrutsche gesorgt. Hunderttausende Menschen sind auf Hilfe angewiesen. Das Kinderhilfswerk Plan International bereitet die Katastrophenhilfe vor.

„Unsere Notfallteams sind in den Gemeinden Barguna, Bhola und Chitaggong und arbeiten rund um die Uhr daran, das Ausmaß der Zerstörung zu erfassen und die benötigte Hilfe bereitzustellen. Wir arbeiten eng mit anderen Hilfsorganisationen und der Regierung zusammen, um Kindern und ihren Familien Unterstützung zu bieten“, sagt Senait Gebregziabher, Länderdirektor von Plan International Bangladesch.

Der Zyklon Roanu traf am 21. Mai 2016 nahe der Hafenstadt Chittagong im Südosten Bangladeschs auf Land und zerstörte rund 20 Kilometer Dämme. Plan International stellt Haushaltsmaterialien und Hygienesets für die Menschen vor Ort bereit. Das Kinderhilfswerk hat bereits während Zyklon Komen im Jahr 2015 ein Katastrophenschutzprogramm gestartet und die Bevölkerung so auf Notfälle vorbereitet.

Weltweit sind 100 Millionen Menschen - meist unbeachtet von der Öffentlichkeit - auf humanitäre Hilfe angewiesen. Plans Bericht „Putting People at the Centre“ zeigt, wie Nothilfe optimiert werden kann, wenn die betroffenen Menschen aktiv beteiligt werden. „Wir müssen mehr auf die Betroffenen hören“, sagt Rüdiger Schöch, Referent für Humanitäre Hilfe von Plan International Deutschland. „Humanitäre Hilfe muss die Menschen aus ihrer Opfer- und Empfängerrolle holen und sie zu Akteuren machen. Darum ist es so wichtig, die Betroffenen von Anfang an in alle Phasen der Nothilfe einzubinden und ihnen ein Mitspracherecht zu geben.“


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