Start der Klimakampagne "#2065 – Unsere Zukunft am seidenen Faden“ mit Plan Action und dem Street-Artisten Stefan Hoch ©Plan
Start der Klimakampagne "#2065 – Unsere Zukunft am seidenen Faden“ mit Plan Action und dem Street-Artisten Stefan Hoch ©Plan
08.06.2015

Plan Action fordert generationengerechten Klimaschutz

Wirbelstürme, Hitzewellen, Überschwemmungen: Der Klimawandel gefährdet Menschen auf der ganzen Welt. Für Kinder in Entwicklungsländern ergeben sich aus den zunehmenden Wetterextremen besondere Gefahren. Kinder und Jugendliche wenden sich deshalb heute mit einem Street-Art-Event in Bonn an die Politik.

Plan Action, die Jugendgruppe des Kinderhilfswerks Plan International Deutschland, macht im Vorfeld der internationalen Klimakonferenz COP21 in Paris auf den Klimawandel aufmerksam. Die Jugendlichen fordern die Bundesregierung mit ihrer bundesweiten Kampagne „#2065 – Unsere Zukunft am seidenen Faden“ auf, sich für Generationengerechtigkeit und Jugendbeteiligung in den Klimaverhandlungen einzusetzen. Sie unterstützen damit, dass Mädchen und Jungen in Entwicklungsländern in Zukunft geschützt leben und aufwachsen können. Arme Familien können sich oftmals nicht vor den Folgen von Dürren oder Überflutungen schützen und sind bei Ernteausfällen besonders von finanziellen Einbußen betroffen.

In Bonn startet Plan Action die Kampagne mit einem Street-Art-Event. Wenn vom 1. bis zum 11. Juni Hunderte Delegierte am Rhein die globale Klimakonferenz vorbereiten, entsendet Plan Action seine ehrenamtlichen Mitglieder als Jugend-Journalisten, die über Social-Media von der Konferenz berichten. Parallel lassen die Jugendlichen einen virtuellen Wald wachsen: An Infotischen in der Bonner Innenstadt gestaltet der Berliner Street-Artist Stefan Hoch mit Kindern und Jugendlichen Bäume als Symbol für den Klimaschutz. Mit dieser Street-Art-Aktion erblüht symbolisch ein Wald, der an einen besseren Klimaschutz erinnert – und Appell ist für eine lebenswerte Zukunft der Kinder. Die Bäume möchten die Jugendlichen zusammen mit Ihren Forderungen im Herbst der Bundesregierung übergeben.


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