Etwa zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal gab es erneut starke Erschütterungen. © Plan
Etwa zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal gab es erneut starke Erschütterungen. © Plan
12.05.2015

Nachbeben in Nepal: Großes Leid für bereits traumatisierte Kinder

Drei Beben mit einer Stärke bis zu 7,3 - nur unweit von der Hauptstadt entfernt - erschütterten das Land heute aufs Neue. „Die Situation der Kinder und ihrer Familien in den bereits verwüsteten Regionen ist nach den heutigen Nachbeben so kritisch wie nie“, berichtet Mattias Bryneson, Länderdirektor der Kinderhilfsorganisation in Nepal aus Kathmandu.

„Für die bereits traumatisierten Kinder bedeutet das unermessliches Leid“, so Bryneson, der das gewaltige Nachbeben vor Ort mit seinem Team aus unmittelbarer Nähe miterlebte. „Psychosoziale Betreuung und No linkhandler TypoScript configuration found for key tx_news_domain_model_news.. sind jetzt nötiger denn je.“

„Die Menschen in Kathmandu strömen auf die Straßen. Wir haben unsere Arbeit umgehend nach draußen verlagert und hoffen darauf, dass die Nachbeben endlich nachlassen“, so  Bryneson weiter. „In den letzten Tagen hat es sehr stark geregnet. Die permanente Angst vor Erdrutschen und weiteren Schäden hat sich dadurch noch verstärkt.“

„Das heutige Beben löste große Panik bei den Kindern in den betroffenen Gemeinden aus“, so der Augenzeuge. „Seit demNo linkhandler TypoScript configuration found for key tx_news_domain_model_news.. befinden sich die Mädchen und Jungen in einem permanenten Spannungszustand aus Angst und Stress. Ein zweites Erdbeben dieser Größenordnung verschärft die schon katastrophale Situation für die Menschen vor Ort, und stellt die Gemeinden und unsere Nothilfeteams vor noch größere Probleme“, sagt Mattias Bryneson.

Plan International, seit 1978 in Nepal tätig, hat nach dem ersten Erdbeben am 25. April in diesem Jahr umfassende Nothilfemaßnahmen eingeleitet und stellte tausende Zeltplanen, Nahrungsmittel, warme Kleidung, Decken, Babynahrung und Schulmaterial in den betroffenen Distrikten und entlegeneren Regionen zur Verfügung. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Schutz der Kinder.


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