Plan nahm die Arbeit in Mali bereits 1976 auf, als die Sahelzone von einer schweren Dürreperiode und Hungersnot betroffen war. © Plan
Plan nahm die Arbeit in Mali bereits 1976 auf, als die Sahelzone von einer schweren Dürreperiode und Hungersnot betroffen war. © Plan
14.07.2015

Mehr Nothilfe für malische Flüchtlinge

Der bewaffnete Konflikt im Norden Malis hält seit 2012 an – und wirkt sich auch auf die Nachbarländer Niger und Burkina Faso aus. Noch immer leben dort bis zu 80.000 malische Flüchtlinge in Lagern oder Dörfern. Plan International unterstützt seit Beginn der Krise betroffene Kinder und ihre Familien in den drei Ländern mit Nothilfe- und Wiederaufbauprogrammen.

Das Kinderhilfswerk unterstützt den Kinderschutz durch Geburtenregistrierung und verbessert die Wasserversorgung in Flüchtlingslagern und Schulen. Das trägt auch zu einer besseren hygienischen Situation bei. Plan International hat außerdem Berufsausbildung für Jugendliche gestartet und mit der Wiederaufbereitung von landwirtschaftlichen Nutzflächen zur allgemeinen Existenzsicherung im Norden Malis begonnen.

Plans Maßnahmen in der Region erhalten Unterstützung vom Auswärtige Amt (AA). Es sichert seit April 2014 durch eine Zuwendung in Höhe von zwei Millionen Euro die Grundbedürfnisse der Flüchtlinge in Niger und Burkina Faso ab und unterstützt gleichzeitig mittelfristige Wiederaufbaumaßnahmen. Seit September 2014 unterstützt zudem das Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) mit einer „Entwicklungsfördernden und Strukturbildenden Übergangshilfe“ (ESÜH) in Höhe von zwei Millionen Euro die langfristigen Wiederaufbaumaßnahmen von Plan. Beide Vorhaben erreichen etwa 150.000 Menschen und werden in Mali mit der deutschen Nichtregierungsorganisation arche noVa – Initiative für Menschen in Not umgesetzt.

Dieses Projekt wird unterstützt von:
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