Plan-Teams haben bisher in Kathmandu, Makwanpur und Sindhuli 380 Planen zum Bau von Notunterkünften und 100 Decken verteilt. © Davinder Kumar/Plan
Plan-Teams haben bisher in Kathmandu, Makwanpur und Sindhuli 380 Planen zum Bau von Notunterkünften und 100 Decken verteilt. © Davinder Kumar/Plan
30.04.2015

Hunderte Schulen in Nepal geschlossen

Durch das schwere Erdbeben sind viele Schulen zerstört oder müssen wegen möglichen Nachbeben geschlossen bleiben. Mehr als ein Drittel der Kinder können deshalb in Nepal nicht mehr zur Schule gehen.

Laut Berichten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Plan sind 800 Schulen in vier Plan-Distrikten zerstört worden. Plan International wird deshalb im ersten Schritt 100 Übergangsschulen errichten und Lernmaterialien an 100.000 Schulkinder verteilen. Der Besuch einer Übergangsschule ermöglicht nicht nur ein zügiges Weiterlernen: Die Kinder können sich dort auch sicher aufhalten und bekommen so ein Stück Normalität zurück.

Die Kindern bekommen darüber hinaus psychologische und soziale Unterstützung, damit sie die traumatischen Erlebnisse verarbeiten können. Kinder sind bei Naturkatastrophen besonders gefährdet. Plans oberste Priorität gilt daher dem Schutz der Mädchen und Jungen.

Die Situation in Nepal ist auch Tage nach der Katastrophe alles andere als sicher:  Immer noch kommt es zu Nachbeben, welche die Menschen in Angst versetzten und sie dazu veranlassen, im Freien zu bleiben. Meteorologen sagen auch für die nächsten Tage Regen für die Region voraus. Im Juni beginnt zudem die Monsunzeit, die bis September dauert. Dadurch steigt die Gefahr von Überschwemmungen und Erdrutschen sowie von Krankheiten, die durch verunreinigtes Wasser verursacht werden. Es wird geschätzt, dass circa 3,5 Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sind.


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