Geflüchtete Frauen und Kinder benötigen besonderen Schutz. © Plan
Geflüchtete Frauen und Kinder benötigen besonderen Schutz. © Plan
28.11.2016

Geflüchtete Kinder und Frauen schützen

65 Millionen Flüchtlinge gibt es derzeit auf der Welt - so viele, wie nie zuvor. Darunter sind immer mehr Kinder und Frauen. Wer kann diesen Kindern und Frauen Schutz bieten - vor Missbrauch, Ausbeutung und Gewalt? Diese Fragen werden am 30. November auf einer Podiumsdiskussion von Plan International beantwortet.

Die Veranstaltung „Geflüchtete Kinder und Frauen schützen“ findet gemeinsam mit dem World Future Council am Mittwoch, den 30. November 2016 um 18:30 Uhr im Haus der Philanthropie statt. Zu Gast sind Frau Gabi Spieker vom Amt für Familie, Referat Gestaltung der Jugendhilfe der Freien und Hansestadt Hamburg, Anke Domscheit-Berg vom World Future Council, Maike Röttger, Vorsitzende der Geschäftsführung von Plan International Deutschland und Bilata Suleiman aus Syrien. Die 26-jährige Frau ist im Alter von 6 Jahren aus Syrien geflüchtet. Sie hat einen Master of Arts in Philosophie und ist als Sozialarbeiterin in einer Flüchtlingseinrichtung tätig. Der 16-Jährige Yahya aus Palästina wird einen kurzen Impuls aus Sicht junger Geflüchteter beitragen. Er ist Teilnehmer in Plan International Deutschlands Flüchtlingsprogramm.

Alexandra Wandel, Direktorin des World Future Council, erklärt: „Geflüchtete Frauen und Kinder sind auf jeder Etappe ihres Fluchtweges diversen Sicherheitsrisiken ausgesetzt. Leider werden sie nach wie vor selbst in den Aufnahmeländern unzureichend geschützt und erhalten in vielen Fällen keine adäquaten Hilfsangebote, wie z.B. psychosoziale Unterstützung für Gewaltopfer.“

Was können wir tun, um geflüchtete Kinder und Frauen besser zu schützen?

Entwicklungszusammenarbeit allein kann Flucht nicht verhindern. Eine nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, wie sie Plan International Deutschland in 51 Ländern durchführt, kann jedoch dazu beitragen, dass Fluchtursachen vermindert werden und Familien gar nicht erst in Not geraten. Ein Meilenstein in der globalen Entwicklungszusammenarbeit sind die sogenannten nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen. Der Weltzukunftsvertrag soll helfen, bis 2030 Armut zu beenden, die Gleichheit der Geschlechter zu erreichen, Zugang zu Bildung für alle zu ermöglichen und Menschenrechte weltweit zu sichern.


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