Gesundheitsdienstleistungen müssen für alle Menschen zu bezahlbaren Preisen verfügbar sein © Plan
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20.04.2015

G7-Agenda: Plan fordert mehr Mittel für armutsbezogene Krankheiten

Auf der Agenda des heutigen G7-Dialogforums zwischen der Bundesregierung und internationalen Nichtregierungsorganisationen stehen die Themen Klima- und Entwicklungspolitik ganz oben. An der Konferenz nimmt auch Plan International teil und setzt sich für weitere ambitionierte Initiativen im Gesundheitsbereich ein.

Derzeit stehen die drei Gesundheitsthemen Ebola, antimikrobielle Resistenzen sowie vernachlässigte Tropenkrankheiten auf der G7-Agenda. Armutsbezogene Krankheiten wie Aids, Tuberkulose und Malaria, Mütter- und Kinder-Gesundheit sowie generellere Finanzierungsfragen für Gesundheit wurden jedoch nicht mit einbezogen. Ohne deren Berücksichtigung können die zukünftigen Nachhaltigen Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals, SDG) nicht erreicht werden.

Das Kinderhilfswerk Plan International würde es sehr begrüßen, wenn die Themen Mütter/Frauen-, Kinder- und Jugendgesundheit einschließlich sexueller und reproduktiver Gesundheit und Rechte sowie ein Ende von Aids bis 2030 und der Globale Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria auf dieNo linkhandler TypoScript configuration found for key tx_news_domain_model_news..mit aufgenommen werden. Bei allen besprochenen Gesundheitsthemen sollte auch die Frage nach der Finanzierung globaler Gesundheit nicht außen vor gelassen werden.

Die Bundeskanzlerin führt im Rahmen der deutschen G7-Präsidentschaft einen umfassenden Dialog mit der Zivilgesellschaft, an dem sich auch viele entwicklungspolitisch aktive Nichtregierungsorganisationen beteiligen. Der Dachverband entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen VENRO und das Forum Umwelt und Entwicklung organisieren den heutigen Dialog gemeinsam mit dem Bundeskanzleramt.

Gesundheit wurde von der Bundesregierung als ein Hauptthema der G7 bestimmt. Die Wiederauffüllungskonferenz der Impfallianz Gavi in Berlin als Auftakt des G7-Jahres war ein guter Anfang: Das Gesamtziel von 7,5 Milliarden US-Dollar wurde erreicht und Deutschlands Beitrag vervierfacht. Plan International Deutschland unterstützt die Impfallianz zusammen mit weiteren Nichtregierungsorganisationen.


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