In einigen Gegenden kommen 60 bis 100 Schülerinnen und Schüler auf eine Lehrkraft. Um die Bildungsqualität zu verbessern, arbeiten wir daran, dass mehr gut ausgebildete Lehrkräfte zur Verfügung stehen. © Plan International/Vincent Tremeau
In einigen Gegenden kommen 60 bis 100 Schülerinnen und Schüler auf eine Lehrkraft. Um die Bildungsqualität zu verbessern, arbeiten wir daran, dass mehr gut ausgebildete Lehrkräfte zur Verfügung stehen. © Plan International/Vincent Tremeau
20.02.2019

Bessere Grundschulbildung in Guinea

Guinea ist eins der ärmsten Länder der Welt. Plan International setzt sich dafür ein, dass Kinder sich trotz der schwierigen Situation im Land gut entwickeln können. Deshalb ist ein Schwerpunkt der Arbeit vor Ort, Bildungsangebote für Mädchen und Jungen zu verbessern.

Seit April 2018 setzen wir mit dem guineischen Bildungsministerium ein von der deutschen Bundesregierung über die KfW Entwicklungsbank mit 10,1 Millionen Euro finanziertes Grundbildungsprojekt in Guinea um. Schwerpunkt ist der Bau von Schulen, Latrinen, Brunnen und Unterkünften für Lehrkräfte an mindestens 75 abgelegenen Standorten in den Regionen Mamou und Faranah. Wir statten die neuen Schulen mit Büchern aus; einige Bauten erhalten Solarpanelen für eine unabhängige Stromversorgung. Während für die Lehrkräfte pädagogische Weiterbildungen organisiert werden, um die Lernerfolge zu verbessern, sensibilisieren unsere Fachleute Gemeindemitglieder zu den Themen Bildung und Inklusion. Mädchen und Jungen mit Behinderungen sollen künftig gleichberechtigten Zugang zum Unterricht bekommen.
Eine Herausforderung ist der Lehrermangel in Guinea, dem wir mit Lobbyarbeit auf Regierungsebene, durch die Zusammenarbeit mit Bildungsinstitutionen sowie die Einrichtung von Spargruppen zur finanziellen Unterstützung von Lehrkräften begegnen.
Das neue Vorhaben schließt an das im Juni 2018 abgeschlossenes Grundbildungsprojekt an, mit dem wir bereits 16.000 Kinder in dem westafrikanischen Land erreichen konnten.


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