Die Because I am a Girl-Kampagne hat ihre Ziele übertroffen. © Plan
Die Because I am a Girl-Kampagne hat ihre Ziele übertroffen. © Plan
27.01.2016

Das Leben von Mädchen: verbessert!

2012 wurde die Because I am a Girl-Kampagne von Plan International ins Leben gerufen, mit dem Anliegen, das Leben von Millionen Mädchen positiv zu beeinflussen. Nun können wir mit Stolz verkünden: Wir haben unsere Ziele sogar übertroffen!Die Ziele der Kampagne, zum Start verkündet, waren ambitioniert. Doch der globale Plan-Verbund hat das Leben von Mädchen seither nachweisbar verbessert:

  •  Seit 2012 wurden mit der Kampagne fast 5 Millionen Mädchen direkt erreicht.
  •  Durch einen koordinierten Ansatz zur Förderung der Geleichberechtigung haben 43 Millionen  Mädchen und Jungen indirekt von Because I am a Girl profitiert.
  • Weltweit setzt Plan International 583 Because I am a Girl-Projekte für Mädchen um.

Mädchenrechte weiter stärken

Anne-Brigitte Albrectsen, CEO von Plan International, erklärt: „Wir sind extrem zufrieden mit dem Einfluss, den unsere Arbeit auf das Thema Mädchenrechte hat. Wir fangen ja gerade erst an. Die neue, ambitionierte Phase der Because I am a Girl-Kampagne hat gerade begonnen. Die weltweit größte Kampagne für Mädchen wird als Teil einer globalen Bewegung einen wesentlichen Beitrag für das Leben von Millionen Mädchen leisten. Die neuen nachhaltigen Entwicklungsziele, die SDGs, läuten eine neue Ära ein und werden die Gesellschaft nachhaltig beeinflussen. Für Plan International bedeutet das, die Rechte von Mädchen durch Politik, Gesetzte und transformative Programme zu stärken“.

Die Bereiche Geschlechtergerechtigkeit, Gesundheit und Bildung gehören allerdings noch immer zum „Unfinished Business der Mädchenrechte“ und müssen im weiteren Verlauf der Kampagne besonders berücksichtigt werden.
Julia Gillard, ehemalige Premierministerin von Australien, Vorstandsvorsitzende der Globalen Partnerschaft für Bildung, mahnt im Because I am a Girl-Report 2015:
„Die Realität in den meisten Entwicklungsländern ist, dass die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern nur eines der vielen Hindernisse ist, mit denen Mädchen konfrontiert sind. Armut, Behinderung, ethnische Zugehörigkeit, Religion und Geografie sind wichtige Faktoren, die bestimmen, ob ein Mädchen Zugang zu Bildung erhält oder nicht.“ Sie fügt außerdem hinzu: „Die Ziele für die nachhaltige Entwicklung (SDGs), die ab Ende 2015 an die Stelle der MDGs treten, müssen danach streben, Gerechtigkeit auf allen Bildungsebenen herzustellen. Sie müssen das Unfinished Business der Bildung Für Alle, vor allem für Kinder, die sehr arm sind, in schwer erreichbaren, von Konflikten betroffenen und fragilen Regionen leben, Kinder mit Behinderung und - natürlich - Mädchen, weiter fortsetzen“.

Die Chance auf eine erfolgreiche Zukunft

Der Kinderheirat ein Ende zu bereiten, zählte letztes Jahr zu den Schwerpunkten der globalen Because I am a Girl-Kampagne. In Malawi und Guatemala wurde die das Heirats-Alter von 16 auf 18 Jahre angehoben, während in Burkina Faso eine gemeinschaftliche Kampagne gegen Kinderheirat startete. 

Anne-Brigitte Albrectsen fügt hinzu: „Durch Because I am a Girl haben wir es geschafft, die Rechte von Mädchen als Menschenrechte in den Fokus zu stellen. Wir werden unsere Arbeit im Rahmen der SDGs weiter ausweiten, so dass alle Mädchen die Chance auf eine erfolgreiche Zukunft und ein selbstbestimmtes Leben haben“.



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