Olympus

Leuchtturm-Projekte in Ägypten und Sambia

Der Hersteller von Medizintechnik und Unterhaltungselektronik setzt sich für zwei Plan-Projekte ein – für besonders benachteiligte Kinder in Ägypten sowie für schwangere Frauen in Sambia.

In dem Projekt „Straßenkinder vor HIV/Aids schützen“ in Ägypten erhielten rund 300 obdachlose Kinder aus dem Großraum der Hauptstadt Kairo eine Chance auf eine bessere Zukunft. Wegen der verbreiteten Armut, weil ihre Eltern nicht für sie sorgen können oder weil sie geschlagen werden, laufen die Kinder von zu Hause weg. Viele haben traumatische Erfahrungen gemacht, wurden vergewaltigt oder sind drogensüchtig. Oft besitzen sie keine Ausweisdokumente und werden deshalb in Kliniken oder Gesundheitsstationen nicht behandelt. Besonders Mädchen laufen Gefahr, in eine Spirale aus Armut, Gewalt und Missbrauch zu geraten. Viele prostituieren sich, werden ungewollt schwanger und entbinden oft auf der Straße – eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit von Mutter und Kind.

Beratungsteams erklärten den Kindern, wie sie sich vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen können. Sie erlernten den Einsatz von Kondomen und erhielten die Möglichkeit, sich auf eine HIV-Infektion testen und nötigenfalls behandeln zu lassen. Die Teams halfen den Kindern bei der Wiedereingliederung in die Gesellschaft und – falls möglich – in die Familie.

Unterstützung für Schwangere in Sambia

Ziel des Projektes „Aktiv für die Müttergesundheit“ war es, schwangere Frauen in Sambia schnell und effektiv zur nächsten Krankenstation zu befördern. Denn jedes Jahr sterben in Sambia viele Frauen auf Grund von Komplikationen während der Schwangerschaft oder Geburt. Die Gesundheitsstationen liegen oft mehr als 20 Kilometer entfernt. Eine Strecke, die Schwangere nicht bewältigen können. In der Provinz Luapula im Norden des südafrikanischen Landes implementierte Plan in zehn Projektgemeinden 60 Fahrrad-Ambulanzen, sogenannte Zambulances (Zambia Ambulance). Mit diesen können Schwangere, Schwerkranke oder Verletzte auch in unwegsamen Gebieten liegend in die nächstgelegene Gesundheitseinrichtung transportiert werden. Rund 12.000 Schwangere und ihre Kinder profitieren davon.

In entlegenen Regionen haben sich Mutterhäuser in der Nähe von Kliniken bewährt, um besonders Frauen mit Risikoschwangerschaften eine medizinisch betreute Entbindung zu ermöglichen. Im Distrikt Chembe, im Norden Sambias, hat Plan mit Unterstützung von Olympus außerdem eine solche Unterkunft in direkter Nachbarschaft des lokalen Gesundheitszentrums gebaut.

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