Bonnyprints

Weihnachtsaktion zur Unterstützung des Plan-Projektes Wasser für Äthiopien

Mit der jährlichen Weihnachtsaktion bietet die Grußkartenplattform Wunderkarten von Bonnyprints seinen Kunden die Möglichkeit, ihren Mitmenschen mit einer selbst gestalteten Weihnachtskarte eine vorweihnachtliche Freude zu bereiten. Gleichzeitig unterstützen sie Kinder und deren Familien in Afrika. Denn ein Teil aus dem Verkauf bestimmter Weihnachtskarten kommt Plans Projektarbeit zugute.

Weihnachtsaktion 2015: Wasser für Äthiopien

Ziel des Projektes „Wasser für Äthiopien“ war die Sicherung der nachhaltigen Wasserversorgung und die Verbesserung der Hygienesituation der Kinder und ihrer Familien im Programmgebiet Amhara (ehemals Lalibela). Insgesamt wurden rund 20.000 Menschen mit dem Projekt erreicht. Dazu unterstützte das Kinderhilfswerk Infrastrukturmaßnahmen in dem Gebiet im Hochland Äthiopiens sowie Trainings und Schulungen für die Beteiligten. Besonders der Zugang zu sauberem Wasser und sanitärer Versorgung wurde mit dem Plan-Projekt verbessert. Traditionell müssen sich Frauen und Mädchen um die Wasserversorgung der Familien kümmern. Doch die Wege zu den nächstgelegenen Brunnen waren oft weit und die Warteschlagen lang. Die Mädchen und Frauen benötigten mitunter Stunden für das Wasserholen. Zeit, die Ihnen fehlte, um die Schule zu besuchen oder einem Beruf nachzugehen. Das hat Plan mit seinem Projekt in Amhara geändert.

Bonnyprints setzt sich für Kamalari-Projekt ein

Für jeden bestellten Warenkorb zur Weihnachtszeit unterstützte Bonnyprints in der Vergangenheit das Kamalari-Projekt von Plan in Nepal mit jeweils 1 Euro. Dem Besteller entstanden dadurch keinerlei Zusatzkosten.

Kinderarbeit ist in Nepal seit 2000 offiziell verboten. Dennoch gehört die Ausbeutung vieler Mädchen der Tharu - einer Ethnie im Südwesten des Landes nahe der indischen Grenze - zum Alltag. Sie werden als sogenannte „Kamalari“, hart arbeitende Frauen, für einen Minimallohn von 40 bis 50 Euro jährlich verkauft. Schon im Alter von fünf Jahren müssen sie als Hausmädchen für wohlhabende Familien und Großgrundbesitzer schuften. Ihre Arbeitstage sind 14 bis 16 Stunden lang, oft sind sie Gewalt und sexuellem Missbrauch schutzlos ausgesetzt.

Zwischen Februar 2006 und Dezember 2014 konnte Plan Nepal zusammen mit seinem lokalen Partner SWAN bereits mehr als 1.700 Sklaven-Mädchen in Dang befreien. Die Kamalari-Praxis gilt in dem Distrikt mittlerweile als komplett abgeschafft. Plan setzte sich für die Opfer dieser Praxis ein und holte die betroffenen Mädchen in ihre Familien zurück. Plan hatte dieses erfolgreiche Projekt Anfang 2010 auf die Bezirke Kailali und Kanchanpur ausgeweitet. Dort brauchten noch mehr als 4.000 Mädchen dringend Unterstützung.

Nach der Rückkehr in ihre Dörfer brauchten die Mädchen oft psychologische Hilfe. In speziellen Förderkursen wurden sie anschließend darauf vorbereitet, in die staatlichen Schulen zurückzukehren. In den Kursen erfuhren die ehemaligen Kamalari auch viel über Kinderrechte, Gleichberechtigung und gesundheitliche Themen.

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