Education - Not For Sale

Aktion gegen Kinderarbeit

Weltweit sind 152 Millionen Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 17 Jahren von Kinderarbeit betroffen*. Diese Kinder leiden unter schweren körperlichen und psychischen Folgen. Sie können häufig nicht zur Schule gehen und haben kaum Zeit zum Lernen. Bildung ist der Schlüssel, um aus dem Teufelskreis der Armut auszubrechen, und Kinderarbeit ist eine Bildungsbarriere, die wir alle bekämpfen können!

Education - Not For Sale

Wir, die Mitglieder des Jugendbeirats von Plan International Deutschland, fordern …

… von der deutschen Bundesregierung
Wir fordern die Bundesregierung auf, verbindliche Regeln zum Schutz der Kinderrechte für Unternehmen zu verabschieden (wie von der UN seit 2011 gefordert) und sich international verstärkt für Armutsbekämpfung und Bildung einzusetzen. Denn: Unternehmen tragen durch eine unzureichende Kontrolle ihrer Produktionsketten maßgeblich zur Situation der Kinder bei und Bildung ist der Schlüssel, um aus dem Teufelskreis der Armut auszubrechen.

… von der lokalen Politik in Deutschland
Wir fordern Kommunen, Gemeinden und Städte auf, mit gutem Beispiel voran zu gehen und bei der öffentlichen Beschaffung faire Alternativen ohne Kinderarbeit zu nutzen und zum Beispiel kinderarbeitsfrei produzierten Kaffee in der Kantine anzubieten. Denn: Die öffentliche Beschaffung hat einen Anteil von ca. 13% am Bruttoinlandsprodukt und kann kinderarbeitsfreie Produktion fördern.

Unsere Idee: Bundesweite SALE-Aktionen!

Gemeinsam mit den Plan-Aktionsgruppen haben wir bundesweit mit SALE-Aktionen auf Kinderarbeit als Bildungsbarriere aufmerksam gemacht und viele Unterstützer:innen für unsere Forderungen gefunden. Auf Märkten oder in der Innenstadt stellten wir Stände auf, an denen wir vermeintlich Schokolade (oder ein anderes passendes Produkt) zu Billigpreisen angeboten haben . Mit großen „Sale“-Schildern warben wir für den Verkauf. Kamen „Käufer:innen“ an den Stand, informierten wir sie unter dem Motto „Education – Not for Sale“ über die Produktionsbedingungen von Schokolade und Kinderarbeit als Bildungsbarriere. Wir erklärten ihnen, dass für viele Produkte, die wir konsumieren, Kinder arbeiten mussten, anstatt in die Schule zu gehen. Die „Käufer:innen“ konnten die Schokolade schließlich zu einem fairen Preis erwerben, für ein Plan-Projekt spenden und/oder unsere politischen Forderungen unterstützen.

Zur Aktion haben wir Doppelpostkarten erstellt, auf denen unsere Forderungen gedruckt sind. Diese sind an die lokale Politik sowie die Bundesregierung adressiert. Die Postkarten haben wir am Stand gesammelt und/oder geben sie an Interessierte weiter, die sie dann später abschicken können. Wir sammelten außerdem Spenden für das Projekt "Ausbildung für Jugendliche" im Sudan.

#EducationNotForSale

Rückblick: erfolgreiche Aktionen

#MYCHOICEMYFUTURE
#MyChoiceMyFuture

Die Kampagne "My Choice, my Future" hatte zum Ziel, die Öffentlichkeit über das Thema frühe Schwangerschafen in sogenannten Entwicklungsländern zu informieren und Politikerinnen und Politiker aufzufordern, Verantwortung zu übernehmen.

#2065YOURFUTURE
#2065yourfuture

Hinter dem Titel #2065 - Unsere Zukunft am seidenen Faden verbirgt sich die Plan Jugend Kampagne zum Thema Klimawandel.

Make Me Visible!
Make me Visible!

Make me visible! ist der Titel der Plan-Jugend Kampage zur Geburtenregistrierung, die vom November 2013 bis zum November 2014 lief und mit der Übergabe von über 10.010 Fingerabdrücken - als Symbol für die Unterstützung der Kampagne - an den Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel in Berlin offiziell ihr Ende fand.

*Quelle: ILO: Global Estimates of Child labour – Results and Trends 2012 – 2016 (Genf, 2017), S. 5

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