Ein Haus aus Pappe, ein Auto aus Draht - die Kreativität der Kinder aus aller Welt ist groß.

WeltSpielZeug

Spielzeug-Kreationen von Kindern aus Asien, Afrika und Lateinamerika

Für viele Familien in Asien, Afrika und Lateinamerika sind industriell erzeugte Spielwaren unerschwinglich. Dort bauen Kinder mit großem Geschick und Einfallsreichtum aus Natur- und Reststoffen ihr eigenes Spielzeug.

Objekte der Phantasie
Die Ausstellung präsentiert 250 solcher phantasievollen Werke aus 30 Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas. Die Werke der jungen Tüftler offenbaren ihre Kreativität und die Freude am Spiel. Sie zeugen aber auch von der Armut in den Herkunftsregionen. Begleitet wird das WeltSpielZeug von Fotos aus dem Lebensumfeld der Jungen und Mädchen sowie Kinderzeichnungen zum Thema Fußball.

Einsatz für die Kinderrechte
Plan International möchte die Besucher der Ausstellung auf die Situation von Kindern in Entwicklungsländern aufmerksam machen. Das Kinderhilfswerk arbeitet nach der UN-Kinderrechtskonvention. Sie verpflichtet unter anderem dazu, das Überleben der Kinder zu sichern, sie vor Missbrauch und Gewalt zu schützen, sie an wichtigen Entscheidungen zu beteiligen, ihre Entwicklung zu fördern – und ihnen Spiel und Freizeit zu ermöglichen.

Spielen ist mehr als nur ein Zeitvertreib. Kinder können dabei Zusammenhänge begreifen, selbst Lösungen entwickeln und kreativ sein. Spielerisch stärken Mädchen und Jungen ihr Selbstbewusstsein und erwerben Schlüsselqualifikationen, die für ihre Entwicklung wie für die Weiterentwicklung der gesamten Gesellschaft wichtig sind.

WeltSpielZeug tourt seit Oktober 2002 durch die Museen Deutschlands. Die nächste Station ist ab April 2017 das Europäische Brotmuseum im süd-niedersächsischen Ebergötzen.

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