Die dreizehnjährige Asha berichtet über ihren Alltag in Indien.

Asha (13)

Asha erklärt, was es heißt, als Mädchen in Indien geboren zu werden. Was kostet zum Beispiel ein Ehemann? Der Bräutigam erhält von der Familie der Braut Geld. Welche Summen fällig werden, berichtet Asha. Wer Lust hat, kann seine Hände für die indische Hochzeitszeremonie bemalen und einen Blick in die Mitgifttruhe von Ashas Freundin werfen.

Einige Schritte weiter verbergen sich hinter den Lehmziegeln einer Hauswand bei ihr Zuhause vermeintliche Wahrheiten aus dem Alltag indischer Mädchen. An der Videostation gibt es Informationen zur verbreiteten Kinderarbeit und über die Folgen von fehlenden Schulbesuchen. Indische Mädchen und Jungen haben einen Kurzfilm über die Tradition der Tempeltänzerinnen gedreht, der ebenfalls zu bestaunen ist.

Willkommen in Indien

„Ich heiße Asha und bin 13 Jahre alt. Das Dorf, in dem ich wohne, heißt Vilaselli und liegt in Rajastan. Eine Stunde Fußweg liegt vor uns, wenn wir in die Schule gehen. Sie liegt in einem entfernten Dorf. Hier habe ich lesen und schreiben gelernt.

Ich durfte nur zwei Jahre zur Grundschule, denn die Mädchen gehen bei uns nicht so lange in die Schule wie die Jungen. Mittlerweile muss ich mich um die ganze Hausarbeit kümmern, während sich meine Brüder Valpandi und Ramaradj zusammen auf den Weg zum Unterricht machen.“

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